Der Peloponnes ist kein Urlaubsziel nur für eine Woche. Zu viel gibt es auf der facettenreichen Halbinsel zu sehen. Während sich Geschichts- Fans in der schier unendlichen Anzahl historischer Stätte verlieren, tummeln sich Camper an den Traumstränden und Naturliebhaber erkunden die uralten Siedlungen und Felsenklöster der einsamen Bergregionen.

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Traditionelle Bergdörfer fernab vom Massentourismus

Die Halbinsel ist eine wahre Schatzkiste. Sie eignet sich ideal für all diejenigen, die Griechenland kennenlernen wollen, aber auf den Trubel der griechischen Inselwelt verzichten möchten. Nirgendwo anders in Hellas findet man so viel geballte Geschichte und landschaftliche Vielfalt zugleich.

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Nur einen Schritt vom Paradies entfernt

Mächtige Berggipfel und unberührte Natur bieten ein echtes Paradies für Aktivurlauber. Die wilde Mani entführt den Ruhesuchenden in eine andere Welt fernab des Massentourismus. An den Küsten liegen Traumstrände, die stellenweise menschenleer sind.

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Typisch Peloponnes: Spontane Straßenblockaden durch Einheimische

Ein Roadtrip mit dem Mietwagen entlang der drei Finger des Peloponnes ist ein einmaliges Erlebnis! Wir zeigen dir die Highlights unserer individuellen Peloponnes Rundreise und nehmen dich mit zu den schönsten Orten der Halbinsel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Besuch des Antiken Olympia
  2. Die entlegene Bastion Arkadien
  3. Tagesausflug nach Kalamata
  4. Die antike Vorzeigestätte Messene
  5. Auf den Spuren Spartas in Mystras
  6. Pylos, Methoni und Koroni im Südwesten
  7. Die Küstenstädte Kardamili und Stoupa
  8. Streifzug durch die Innere Mani
  9. Die Mittelalterfestung Monemvasia
  10. Entlang des Forgotten Highway
  11. Stadtrundgang im schönen Nafplio
  12. Antike Stätte im östlichen Peloponnes
  13. Übersichtskarte Peloponnes Rundreise

#1 Besuch des Antiken Olympia

Von Patras kommend führt gen Süden kein Weg an Olympia vorbei, ist es doch eine der meistbesuchten historischen Stätten in Griechenland. Die Anlage im Nordwesten des Peloponnes liegt am Rande der modernen Kleinstadt Archea Olymbia. Der kleine Ort ist perfekt auf den Tourismus eingestellt und bietet zahlreiche Hotels, Tavernen und Souvenirshops.

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Kult- und Sportstätte Olympia

Olympia war einst bedeutendster Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Vorrangig diente das Heiligtum als Kultstätte und war geistiges und gesellschaftliches Zentrum Griechenlands. 776 v. Chr. wurden hier die ersten Sportwettkämpfe ausgetragen. Die Spuren erster Besiedlung führen jedoch bereits auf das 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr. zurück. Noch heute finden die Olympischen Spiele alle vier Jahre an verschiedenen Orten auf der Welt statt.

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Das Antike Olympia

Die Anlage von Olympia ist sehr weitläufig und wir empfehlen dir einen ganzen Tag für die Erkundung der Ausgrabungsstätte und des archäologischen Museums einzuplanen. Auf Infotafeln werden dir die einzelnen Bestandteile der Anlage erklärt.

Wir fanden die Erläuterungen in unserem Reiseführer Peloponnes vom Michael Müller Verlag* sehr hilfreich. Hole dir am besten vorab ein paar Informationen zu Olympia ein, sonst ist es schwierig die Bedeutung der zahlreichen Ruinen und Säulen zu verstehen.

Besonders sehenswert ist das über 200 Meter lange Stadion von Olympia. Bei einem kleinen Sprint über die Laufbahn wirst du selbst für einen kurzen Moment zum Athleten.

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Das Stadion von Olympia

Die ersten olympischen Spiele wurden übrigens zu Ehren des Gottesvaters Zeus veranstaltet. Die Ruinen eines Zeus- Tempels sowie ein Altar zeugen heute noch davon. In dem Tempel soll sich einst eine riesige 12 Meter hohe Zeus- Statue aus Gold und Elfenbein befunden haben. Sie zählte zu einem der 7 antiken Weltwunder. Die Statue verschwand einst spurlos und über den Verbleib wird noch heute spekuliert.

Das archäologische Museum von Olympia

Um das Gesamtbild von Olympia abzurunden, empfehlen wir dir unbedingt einen anschließenden Besuch des archäologischen Museums. Es liegt direkt neben dem Gelände und ist selbst für „Museumsmuffel“ sehr ansprechend und informativ gestaltet.

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Das archäologische Museum in Olympia

Direkt in der Eingangshalle findest du eine große Nachbildung der antiken Stätte von Olympia. Alle historischen Epochen werden in 12 Räumen umfangreich erklärt. Außerdem sind zahlreiche Funde, wie Skulpturen, Bronze- und Tonarbeiten ausgestellt.

Öffnungszeiten Olympia: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

Unsere Unterkunft in der Region Olympia: Galinio Boutique Apartments*

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Galinio Boutique Apartments Peloponnes

Nur etwa 30 Minuten von Olympia entfernt in der Nähe des Ortes Skafidia, liegen diese komfortablen Apartments. Angenehm ruhige Umgebung und perfekt für Selbstversorger. Unweit gibt es jedoch auch Tavernen zum Einkehren. Unser großes Apartment war sehr geschmackvoll eingerichtet. Herrlicher Meerblick und Pool zum Erfrischen. Zum schönen Sandstrand sind es nur fünf Minuten zu Fuß. Mehr Infos zur Unterkunft: Galinio Boutique Apartments*

#2 Die entlegene Bastion Arkadien

Viele Mythen und Sagen ranken sich um die geheimnisvolle Bergregion im Zentrum des Peloponnes. Direkt hinter Olympia beginnt das goldene Arkadien. Ein Tagesausflug reicht kaum aus, um diese noch sehr ursprüngliche Gegend zu erkunden.

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Die mystische Bergregion Arkadien

Arkadien ist ein Paradies für Naturliebhaber. Über 2.300 Meter hohe Berggipfel werden durchtrennt von tiefen Schluchten, Hochlandbecken, Seen und Sümpfen. Bei einer Wanderung durch die Louises- Schlucht kannst du die wilde Landschaft bestaunen.

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Blick in die Louises-Schlucht

Besonderes Highlight sind die Klöster entlang der Schlucht. Viele von ihnen liegen völlig versteckt, gebaut in Felsspalten und Höhlen. Die Klöster waren in der Zeit der osmanischen Besatzung maßgeblich mit daran beteiligt, dass die griechische Philosophie, Sprache und Kultur erhalten blieb.

Besonders spektakulär ist das Kloster Prodromou, gebaut in eine Felswand. Ein Besuch ist ein einmaliges Erlebnis! Die Anlage kann täglich bis 13:00 Uhr und ab 17:00 Uhr besichtigt werden. Die Mönche schließen die kleine Kapelle im Inneren auf und bereiten für jeden Besucher einen griechischen Kaffee zu.

Der Zutritt ist frei, eine kleine Spende ist gerne gesehen. Lange Hosen für Männer und lange Röcke für Frauen sind Pflicht. Am Eingang hängt entsprechende Leih- Kleidung bereit.

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Kloster Prodromou: Spektakulär im Fels erbaut

Auch ein Besuch der traditionellen Dörfer, wie Stemnitsa und Dimitsana, solltest du nicht verpassen. Die arkadischen Bergdörfer wurden zum Schutz vor Piraten von der Küste uneinsehbar gebaut. Von hier aus wurden viele Widerstands- Bewegungen der griechischen Unabhängigkeit eingeleitet.

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Das urige Bergdorf Stemnitsa

Malerisch reihen sich die alten Steinhäuser mit ihren roten Dächern entlang der Berghänge. Auf dem Dorfplatz finden sich Tavernen und Cafés. Einige Gästehäuser bieten die Möglichkeit die Dorfidylle auch am Abend zu erleben. Die Orte haben einen besonderen Charme und sind ein typisches Postkartenmotiv von Arkadien.

#3 Tagesausflug nach Kalamata

Auch wenn Kalamata nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick ist, so ist die Stadt doch ein guter Ausgangspunkt, um den Südwesten des Peloponnes zu erkunden. Kalamata zählt 70.000 Einwohner und ist bekannt für ihre köstlichen Oliven und das daraus gewonnene Olivenöl.

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Hübsche Gassen der Altstadt

Die Stadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Starte deinen Rundgang am besten unterhalb des Kastros bei der Agora. Hier findet jeden Mittwoch und Samstag ein Wochenmarkt statt. Zwischen Obst, Gemüse und Fisch geht es sehr geschäftig zu und wir haben uns hier für unseren Aufenthalt reichlich eingedeckt.

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Wochenmarkt in Kalamata

An der Agora kannst du kostenfrei parken und durch die Altstadt zum Kastro hochlaufen. Von hier hast du eine fantastische Aussicht auf Kalamata bis vor zum Hafen. Der Eintritt zum Kastro kostet aktuell ca. 2 Euro.

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Herrlicher Ausblick vom Kastro auf die Altstadt

Kulinarische Leckereien in Kalamata

Unterhalb des Burgbergs geht es hinein in die Altstadt. Dieser Bereich ist verkehrsberuhigt und zeigt sich von seiner gemütlichen Seite. Unser Rundgang führt vorbei an der wunderschönen Kirche Ypapanti bis auf den Platz „Platia 25. Martiou“.

Gegenüber dem archäologischen Museum von Messenien steht wohl die älteste Souvlaki- Bude der Stadt. „Souvlakia o Tzimis“ ist eine echte Ikone von Kalamata. Es lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp, denn die Hühnchen- Spieße mit selbstgemachten Pommes sind einfach köstlich!

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Souvlaki Tzimis: Eine Ikone von Kalamata

Direkt daneben liegt die kleine byzantinische Kirche der Heiligen Apostel. In den abzweigenden Gässchen findest du außerdem zahlreiche Cafés und Tavernen, Musik-Bars und kleine Läden. Auch am Abend lohnt sich ein Besuch in Kalamata.

Tipp! Unsere Reiseführer- Empfehlung für den Peloponnes mit allen Highlights und praktischen Tipps.

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Rundreise auf dem PeloponnesRundreise auf dem Peloponnes

Für deine Urlaubsplanung

Besonders lecker haben wir im Restaurant MANAM gegessen. Das urige Lokal liegt ruhig in einer Seitengasse und ist originell eingerichtet. In der offenen Küche wird alles frisch zubereitet und das hat man geschmeckt. Besonders lecker fanden wir den Manam Salat, das hausgemachte Tzatziki, die Zuchini-Bällchen und Auberginen mit Feta. Wir fühlten uns wie im Gourmet- Himmel. Das Personal war sehr gastfreundschaftlich und die Preise günstig!

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MANAM Restaurant in Kalamata

Hinter dem Hafen von Kalamata liegt die Neustadt, die nicht unbedingt einen Abstecher lohnt. Lediglich entlang der Uferstraße gibt es einige hippe Beach- Bars, an denen du den Abend ausklingen lassen kannst.

Unsere Unterkunft in der Region Kalamata

Für eine Woche hatten wir ein schmuckes kleines Airbnb- Apartment bei Inga und Tassos. In unserem eigenen Garten mit Meerblick ließ es sich wunderbar verweilen. Und auch sonst, war alles da, was man zur Selbstversorgung brauchte. Die Umgebung war ruhig und nach Kalamata rein waren es mit dem Auto nur etwa 10 Minuten.

#4 Die antike Vorzeigestätte Messene

Messene war einst die antike Hauptstadt der gleichnamigen Region Messenien. Die griechische Polis (Stadt) wurde im Jahre 369 v. Chr. vom thebanischen Feldherrn Epaminondas nach dem Sieg über Sparta errichtet. Durch die strategisch günstige Lage war Messene bis zur römischen Zeit eine der mächtigsten griechischen Städte überhaupt. Danach verlor Messene Stück für Stück an Bedeutung.

Heute gilt das Areal am Fuße des 798 Meter hohen Ithome Berges als eine der umfangreichsten Ausgrabungsstätten von ganz Griechenland. Durch großzügige private Spenden ist Messene zu einer wahren Vorzeige- Ausgrabungsstätte geworden, die selbst für Nicht- Historiker sehenswert und greifbar ist. Die Ausgrabungen schreiten permanent voran und Jahr für Jahr befördert man neue Funde der antiken Stadt an die Oberfläche.

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Die antike Stätte von Messene

Da die Stätte nur etwa 40 Minuten von Kalamata entfernt liegt, eignet sich Messene perfekt für einen Tagesausflug. Das Gelände unterhalb des Berges Ithome ist sehr weitläufig. Wir empfehlen die Mittagshitze zu meiden, da es kaum Schatten auf der Ausgrabungsfläche gibt. Die Überreste sind sehr gut rekonstruiert wurden, so bekommst du eine optimale Vorstellung von der gesamten Anlage.

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Mosaik aus römischer Zeit

Zu sehen sind unter anderem ein Amphitheater, Überreste einer Agora, ein beeindruckender Asklepieion-Tempel sowie eines der größten Stadien im antiken Griechenland samt Tribüne, welches von Säulen gesäumt ist.

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Das Stadion von Messene

Teile von gewaltigen Zyklopen- Mauern geben eine Vorstellung, wie mächtig die Anlage von Messene im Altertum gewesen sein muss. Infotafeln beschreiben die Bestandteile und informieren über Leben und Rituale an diesem antiken Ort.

Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

Traditionelle griechische Küche im Nachbarort

Nach der Wanderung über die Anlage sind wir im Nachbarort Arsinoi bei „To tiganaki tis Xristitsas“ eingekehrt. Die Taverne liegt mitten auf dem hübschen Dorfplatz und serviert leckeres hausgemachtes Essen. Das Ambiente mit den bunten Stühlen ist sehr gemütlich und der Wirt freundlich und aufmerksam.

To tiganaki tis Xristitsas arsinoi tavern
Gemütliche Taverne in Arsinoi

#5 Auf den Spuren Spartas in Mystras

Eine der beeindruckendsten historischen Stätte Griechenlands ist die byzantinische Ruinenstadt Mystras. Die mächtige Festung wurde im Jahr 1249 von Kreuzrittern errichtet und thront bis heute eindrucksvoll auf einem Felsen.

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Die Ruinenstadt Mystras

Vom 13. bis ins 15. Jahrhundert lebten hier im Herzen von Lakonien zehntausende Menschen. Danach wechselte die strategische Anlage mit den Venezianern und Osmanen mehrfach ihre Herrscher. 1825 wurde Mystras im griechischen Freiheitskampf fast zerstört.

Schon bei der Anfahrt zur Festung oberhalb der Anlage erwartet dich eine beeindruckende Kulisse. Du kannst dein Auto hier abstellen und den oberen Eingang nutzen, um die Burganlage auf der Spitze von Mystras zu besichtigen. Leider sind hiervon nur noch Ruinen vorhanden. Dafür ist der Ausblick vom Kastro über die weite Ebene von Sparta grandios.

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Ausblick vom Kastro auf die Oberstadt

Im Frühjahr erwartet dich hier ein traumhaftes Blütenmeer. Auch die Mittagshitze hält sich bis Mai noch in Grenzen. Im oberen Bereich der Anlage kommst du vorbei an mehreren byzantinischen Kirchen und Überesten alter Besiedlung. Die obere Anlage reicht bis zum Despoten- Palast. Dieser ist noch sehr gut erhalten, auch wenn er zu unserer Zeit (Mai 2019) für Besucher leider gesperrt war.

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Der Despoten-Palast von Mystras

Für die Besichtigung der Unterstadt kannst du auch mit dem Auto herunterfahren und den Parkplatz am unteren Eingang von Mystras nutzen. So ersparst du dir den beschwerlichen Rückweg. Mystras ist allgemein sehr weitläufig und du solltest für den Besuch mehrere Stunden einplanen. Die Bestandteile der Anlage werden auf Infotafeln in Englisch ausführlich erklärt.

Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

Anfahrt nach Mystras

Wenn du von Kalamata aus Richtung Mystras aufbrichst, können wir dir die landschaftlich schönere, mautfreie Straße über das Gebirge empfehlen. Sie ist um die Hälfte kürzer als die Mautstraße und zeitlich trotz einiger Serpentinen nur 10 Minuten länger.

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Die Bergstraße nach Sparta

Die Straße ist asphaltiert und in einem guten Zustand. Die Fahrt durch enge Schluchten und wilde Natur, vorbei an verschlafenen Bergdörfern und bizarren Steinformationen, ist ein echtes Erlebnis! Vorsicht nur vor Steinschlag und rasenden Verkehrsteilnehmern.

Abstecher nach Sparta

Auch wenn die Spartaner zu den größten Mächten der Antike zählten, lässt sich heute kaum noch etwas von dem Einfluss um König Leonidias und seinem Volk erahnen. Für die Ausgrabungsstätte von Sparta mangelt es leider an finanziellen Mitteln, so dass die Anlage mittlerweile von Gräsern überwuchert ist und zu verfallen droht.

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Überreste des antiken Spartas

Für Geschichtsinteressierte lohnt dennoch ein kurzer Abstecher zur archäologischen Stätte. Vor allem das Amphitheater ist noch einigermaßen gut erhalten. Von hier aus weitet sich der Blick auf die Neustadt Spartas und das mächtige Taygetos Gebirge.

Öffnungszeiten Ancient Sparta: 08:00 – 16:00 Uhr, dienstags geschlossen | Eintritt: 2 Euro

Weiterhin liegt ein Großteil des antiken Spartas unter dem dicken Beton der Neustadt, die man im 19. Jahrhundert einfach auf die Ruinen draufgebaut hat. Bei einer Durchfahrt durch Sparta wimmelt es nur so von kleinen archäologischen Fundstellen. Meist treten die Ruinen zu Tage, wenn alte Häuser abgerissen und neue gebaut werden.

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Leonidias von Sparta

Die Stadt Sparta selbst ist nicht sonderlich sehenswert. Wir haben hier nur für einen Kaffee gehalten und sind einmal kurz entlang der berühmten Palmenstraße geschlendert. Wenn du möchtest, kannst du am neuen Stadion noch ein Foto mit Leonidias, dem einstigen König von Sparta, schießen.

#6 Pylos, Methoni und Koroni im Südwesten

Der westliche Finger des Peloponnes lässt sich ideal ab Kalamata aus erkunden. Ein besonderes Highlight auf unserer Peloponnes Rundreise und definitiv ein Must- See ist der Voidokilia Beach bei Pylos.

Voidokilia – Traumbucht auf dem Peloponnes

Die Ochsenbauch- Bucht ist ein Traumstrand und besonders im Frühjahr hat man das Schmuckstück meist noch für sich allein. Das türkisblaue Wasser fällt sehr flach ab und eignet sich so auch ideal für Kinder. Der Sandstrand ist naturbelassen und hat keinen Betreiber, daher findet man weder Sonnenschirme noch sanitäre Anlagen. Den schönsten Ausblick auf den Voidokilia Beach hast du nebenan von der Burg Navarino (Paleo Kastro).

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Ein paradiesischer Traum: Voidokilia Beach

Du gelangst zur Burg entweder über einen sehr steilen Trampelpfad vom Strand aus oder über einen Fußweg entlang des Bergrückens. Die Zufahrtsstraße entlang des Isthmus zwischen Lagune und Golden Beach ist eine Schotterpiste und befindet sich in einem schlechten Zustand. Am Ende der Piste gibt es eine kleine Parkbucht. Von hier führt der Weg hinauf zum Paleo Kastro.

Das Betreten der Burg ist auf eigene Gefahr, da die Ruinen baufällig sind. Es existiert bis zum Aussichtspunkt auf die Bucht kein gekennzeichneter Weg. Du musst dich im Inneren der Burg durch hochgewachsene Gräser und Gebüsch kämpfen.

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Blick vom Kastro Navarino

Der Aufstieg dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Spinnen und Schlangen fühlen sich im Dickicht der Anlage besonders wohl, daher sind festes Schuhwerk und lange Hosen empfehlenswert. Der grandiose Ausblick auf die Ochsenbauch- Bucht entschädigt jedoch für die Strapazen.

Zwischenstopp in Pylos

Südlich vom Voidokilia Beach liegt Pylos. In der hübschen Kleinstadt geht es geschäftig zu. Um den Hafenplatz mit seinen großen Platanen reihen sich Cafés und Tavernen. Wenn in der geschützten Bucht vor Pylos Kreuzfahrtschiffe anlegen, ist mit einem größeren Besucheransturm zu rechnen. Rund um Pylos wurden in den letzten Jahren außerdem einige Hotels und Resorts gebaut, so dass der Ort touristisch sehr erschlossen ist.

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Der Küstenort Pylos

Das verschlafene Methoni

Etwas beschaulicher ist es im südlichen Methoni. Der kleine Fischerort befand sich zu unserem Besuch im Mai noch im Dornröschenschlaf. Lediglich ein paar Tavernen am Hafen hatten bereits geöffnet. Ansonsten wirkte der Ort wie ausgestorben.

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Die Bucht und das Kastro von Methoni

Sehenswert ist die venezianische Festung von Methoni. Die mächtige Anlage war über die Jahre hinweg ein beliebtes Verteidigungsobjekt. Am Ende der Anlage befindet sich ein kleiner Leuchtturm aus osmanischer Zeit, der zur Ikone der gesamten Peloponnes- Region geworden ist.

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Der Leuchtturm (Bourtzi) von Methoni

Öffnungszeiten: 08:30 – 16:00 Uhr, dienstags geschlossen | Eintritt: 2 Euro

Bilderbuch- Dorf Koroni

Von Methoni aus lohnt sich ein Abstecher in das pittoreske Örtchen Koroni an der Ostküste. Das kleine Dorf mit seinen weiß gekalkten Häuschen hat uns auf Anhieb verzaubert. Malerisch liegt es in Hanglage direkt am Meer. Nimm dir Zeit durch die fotogenen Gassen zu schlendern. Koroni ist lebendig und versprüht einen authentischen Charme. Auf der Platia spielen die Kinder, die Kafenia sind von Einheimischen gut besucht.

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Abendstimmung in Koroni

An der Uferpromenade gibt es viele Geschäfte und gemütliche Tavernen zum Einkehren. Bei klarer Sicht ragt hinter dem Meer das mächtige Taygetos- Gebirge empor und du kannst bis rüber zur Mani blicken. Hinter der mächtigen Festung, die oberhalb der Stadt thront, erstreckt sich ein kilometerlanger Sandstrand. Koroni war eines unserer absoluten Highlights auf unserer Peloponnes Rundreise.

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Malerische Gassen wie auf den Kykladen

#7 Die Küstenstädte Kardamili und Stoupa

Wir setzen unsere Peloponnes Rundreise fort und erkunden den mittleren Finger der Halbinsel. Nur 30 Minuten von Kalamata entfernt, kommst du in den beschaulichen Küstenort Kardamili. Das charmante Dorf am Fuße des Taygetos- Gebirges gehört bereits zur Äußeren Mani, auch Exo Mani genannt.

Nimm dir Zeit ein wenig durch das 400- Seelen Dorf zu schlendern. Kardamili zählt zu einer der ältesten Siedlungen des Peloponnes und viele alte Steinhäuser wurden aufwendig restauriert und schön hergerichtet.

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Die Küste von Kardamili

Das heutige Leben und der Tourismus spielen sich direkt an der Küste ab. Es gibt zahlreiche Ferienunterkünfte, hübsche Cafés und Tavernen. Entlang der Hauptstraße haben sich Souvenirläden und Geschäfte mit Handarbeiten niedergelassen.

Auf einer Anhöhe liegt die alte Ruinenstadt von Kardamili. Diese bildete den ehemaligen Ortskern. Zu sehen gibt es unter anderem noch die alte byzantinische Kirche Agios Spyridon sowie den Mourtzinos Turm, der einen Vorgeschmack auf die Innere Mani bietet.

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Die Ruinenstadt von Kardamili

Auf einen Kaffee in Stoupa

Südlich von Kardamili liegt das kleine Küstendorf Stoupa. Besonderes Highlight ist der traumhafte Sandstrand, der sich direkt an die Uferpromenade anschließt. Feinster Sand und türkisblaues Wasser, das flach ins Meer abfällt, ziehen jährlich unzählige Urlauber an.

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Weißer Sandstrand in Stoupa

Im Mai ist es meist noch angenehm ruhig und du kannst in einem der vielen Cafés mit Blick aufs Meer einen Kaffee genießen. Auch in Stoupa findest du allerlei Geschäfte, Boutiquen und Touristen-Nepp.

Die beiden Orte Kardamili und Stoupa in der Exo Mani sind im Vergleich zur Inneren Mani sehr lebhaft und bieten eine nahezu perfekte touristische Infrastruktur. Das wird sich mit den nächsten Kilometern südlich schlagartig ändern, denn nun betreten wir mit der Inneren Mani eine völlig andere Welt.

#8 Streifzug durch die Innere Mani

Wild, unbändig und teils völlig verlassen. So lässt sich die südliche Region Mani auf dem mittleren Finger des Peloponnes am besten beschreiben. Als wir im Mai durch diesen kargen und vegetationslosen Landstrich fuhren, fehlte nur noch der Heuballen der einsam über die Straßen wehte.

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Karge Ebenen und das mächtige Taygetos- Gebirge

Die Innere Mani liegt ebenfalls an den Ausläufern des Taygetos- Gebirges, welches sich fast 2.400 Meter über dem Peloponnes erhebt. Sie ist eine der wenigen Landstriche Griechenlands, die nie von dem osmanischen Reich besetzt wurde. Vermutlich war die Region den Besatzern einfach nicht lebenswert genug.

Und auch als Besucher muss man mit der Inneren Mani wohl erst einmal „warm werden“. Griechenland- Kenner und Liebhaber werden nach etwas Zeit den geheimnisvollen Charme der einsamen Mani erkennen. Da die Region kaum touristisch erschlossen ist und viele Dörfer verlassen scheinen, findet man nicht an jeder Ecke eine Taverne oder ein Café, in das man einkehren kann.

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Ein Traum in Blau: Die Bucht von Limeni

Hauptort der Mani ist die Region um Areopoli. Vor allem der Hafen Limeni kurz vor der Stadt weiß mit seinen gemütlichen Tavernen und dem türkisblau funkelnden Meer zu überzeugen. Im Ort Areopoli hat man sich ganz gut auf den Tourismus eingestellt. Ab hier beginnt nun auch offiziell die Innere Mani (Messa Mani). Diese erstreckt sich bis zum Kap Tenaro, dem südlichsten Punkt Griechenlands, und dem zweit südlichsten Punkt Europas.

Die Türme der Mani

Das Geisterdorf Vathia mit seinen imposanten Wehrtürmen gilt als Wahrzeichen für die gesamte Mani- Region. Auf einem Bergrücken thront es eindrucksvoll, doch leider ist es nahezu ausgestorben. Ein Besuch lohnt sich allemal, da die Architektur für Griechenland einzigartig ist und der verlassene Ort viele interessante Fotomotive bereithält.

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Die Wehrtürme der Mani im Dorf Vathia

Die Ortschaften Gerolimenas, Porto Kagio und Marmari ganz im Süden bieten einige Unterkünfte sowie Tavernen und Cafés zum Einkehren. Ein besonderes Highlight der Mani ist eine Wanderung zum Kap Tenaro (auch Kap Matapan). Das Kap gilt als südlichster Punkt des griechischen Festlands und ist neben Gibraltar sogar einer der südlichsten Punkte in Europa.

kap tenaro matapan peloponnes griechenland
Spektakuläre Aussichten am Südkap des Peloponnes

Hier stößt du auf antike Stätten und Ruinen von Siedlungen. Am südlichsten Punkt vom griechischen Festland erwartet dich ein Leuchtturm und ein herrlicher Ausblick auf das tiefblaue Meer. Die Wanderung zum Südkap startet ab dem Ort Kokkinogia, dauert etwa zwei Stunden und ist bis auf wenige Steigungen, relativ einfach zu bewältigen.

Unsere Unterkunft in der Inneren Mani: Porto Kale Guesthouse*

Die traditionelle Unterkunft in einem restaurierten Steinhaus ist ein idealer Ausgangspunkt, um die südliche Mani zu erkunden. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet und die gesamte Gastgeber- Familie ist sehr freundlich. Mehr Infos zur Unterkunft findest du hier: Porto Kale Guesthouse*

Mani Hotels Porto Kale Peloponnes
Blick auf das Porto Kale Gästehaus (rechts)

Der Ort Porto Kagio war eine ehemalige Piratenbucht und liegt abgeschieden ganz im Süden der Mani. In der Ansiedlung gibt es drei Tavernen und einen schmalen Sandstrand. Ansonsten ist wie fast überall in der Mani nicht viel los. Perfekt für Ruhe- und Erholungssuchende, die weit weg vom Trubel sein möchten.

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Die Piratenbucht von Porto Kagio

Entlang der Kato Mani

Die östliche Seite der Mani- Halbinsel wird auch Kato Mani genannt. Bei einer Peloponnes Rundreise lohnt es sich an der Ostküste bis zum nächsten Finger entlangzufahren.

alipa beach mani peloponnes
Die Bucht von Alipa

Die karge Landschaft nimmt in der Kato Mani so langsam ab. Die Küstenstraße führt durch viele beschauliche Ortschaften wie Chalikia Vatta, Alipa und Skoutari. Es lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp in einem der Dörfer. Neben traditionellen Tavernen, gibt es auch versteckte Buchten, in denen du dich erfrischen kannst. Besonders schön fanden wir den Vata Beach im Ort Chalikia Vatta.

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Kuriose Küstenformationen in der Kato Mani

Den Abschlus der Mani bildet die Stadt Githio. An der hübschen Hafen- Promenade kannst du ein wenig entlangspazieren oder auf einen kurzen Snack in einer der zahlreichen Tavernen einkehren. Auch dieser Ort ist ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung des südlichen Peloponnes.

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Die schöne Hafenpromenade von Githio

Unweit des 7.000 Einwohner Städtchens liegt außerdem das Schiffswrack der Dimitrios. Bis heute ist unklar, wie das Schiff an diesen Strand gelangte. Es gibt mehrere Mythen, die einen ganzen Abend in der Taverne füllen können. Bekannt ist, dass der Frachter um 1981 hier Schiffbruch erlitten hat. Seitdem rostet der Riese vor sich hin und bietet Besuchern ein spektakuläres Fotomotiv.

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Der rostende Riese: Das Wrack Dimitrios

#9 Die Mittelalterfestung Monemvasia

Wie ein versteinerter Urzeitriese ragt der Fels von Monemvasia aus dem Meer hervor. Gigantische Dimensionen lassen einen ehrfürchtig staunen. Monemvasia war eines unserer absoluten Highlights auf unserer Peloponnes Rundreise und wir möchten behaupten, dass hier kein Weg dran vorbeiführt!

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Der Fels von Monemvasia

Die mittelalterliche Festung wurde auf einer vorgelagerten Insel gebaut. Erste Besiedlungen fanden bereits 500 nach Christus statt. In byzantinischer Zeit errichtete man als Verteidigungs- Stützpunkt eine gigantische Burg auf dem Gipfel des Felsens. Von dieser Burganlage kannst du heute noch die Ruinen besichtigen und einen fantastischen Ausblick auf das Unterdorf von Monemvasia genießen.

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Blick auf das Unterdorf

Zu Glanzzeiten zählte Monemvasia über 25.000 Einwohner. Ab 1822 mit der Befreiung Griechenlands versank die Burg in der Bedeutungslosigkeit und war bis 1970 nahezu ausgestorben. Seit 1980 siedelten sich dann wieder vermehrt Menschen an. Monemvasia ist heute über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden.

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Die Steinhäuser der Felseninsel

Die ehemalige Oberstadt mit der Festungsanlage erreichst du zu Fuß in etwa 10-15 Minuten. Für Frühaufsteher lohnt sich ein Aufstieg zum Sonnenaufgang. Die Kulisse von hier oben ist einmalig! Der Eintritt zur Festungsanlage ist kostenfrei.

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Der magische Sonnenaufgang von Monemvasia

Es befinden sich am Eingang, sowie überall verteilt, Infotafeln zu den Bestandteilen der Anlage und den geschichtlichen Hintergründen. Besuche auch die schöne byzantinische Kirche Agia Sofia und den restlichen Teil der Anlage. Du wirst immer von einem atemberaubenden Panorama begleitet.

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An den Klippen gebaut: Agia Sofia

Auf Zeitreise in Monemvasia

Das Unterdorf wurde größtenteils originalgetreu restauriert und ist mittlerweile zu Recht ein Touristenmagnet. Bei einem Spaziergang durch Monemvasia fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt. Grobes Kopfsteinpflaster, schmale verschachtelte Gassen und reizvolle Torbögen sorgen für ein ganz besonderes Flair.

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Unterwegs in den mittelalterlichen Gassen

Entlang der Hauptgasse kannst du wunderbar flanieren. Es gibt einige Souvenir- und Handwerksläden, sowie zahlreiche Tavernen, Bars und Cafés. Wir haben sehr lecker in der Taverne Oinomelo gespeist.

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Die Taverne Oinomelo in Monemvasia

Das Lokal liegt entlang der Hauptgasse in der Nähe des Eingangs. Du kannst draußen auf einem kleinen Balkon oder im gemütlichen Innenraum sitzen. Die hausgemachten griechischen Speisen haben das gewisse Etwas und schmecken ausgezeichnet. Die Preise sind für Monemvasia moderat. Sehr freundliches Personal und lockeres Ambiente.

Übernachten in Monemvasia

Auch Unterkünfte stehen auf Monemvasia mittlerweile ausreichend zur Verfügung. Mindestens eine Übernachtung solltest du einplanen, so kannst du die magische Atmosphäre auch außerhalb der Touristen- Rushhour erleben.

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Monemvasia am Morgen: Die Ruhe vor dem Sturm

Beachte, dass Monemvasia autofrei ist. Das heißt vor dem Stadttor musst du dein Auto abstellen und samt Gepäck in die Anlage hineinlaufen. Manche Hotels bieten auch einen Koffer- Service an. Parkplätze gibt es nur am Rande der Straße und diese sind Mangelware. Wir sind bis zum Stadttor mindestens 10 Minuten gelaufen. Innerhalb der Unterstadt sind die Wege dann jedoch recht kurz.

Unsere Unterkunft in Monemvasia: Ritsos Guesthouse*

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Gemütliche Unterkunft im Herzen von Monemvasia

Das urige Gästehaus Ritsos ist eines der ältesten Gebäude von Monemvasia und wurde als Unterkunft geschmackvoll restauriert. Es liegt in einer ruhigen Seitengasse und ist im traditionellem Stil gehalten. In nicht einmal fünf Minuten bist du zu Fuß mitten im Geschehen. Unser Budget- Zimmer war klein aber gemütlich eingerichtet. Das üppige Frühstück gibt es direkt im Kafenion nebenan und es lässt keine Wünsche offen. Mehr über die Unterkunft gibts hier: Ritsos Guesthouse*

Ein Hauch von Karibik auf dem Peloponnes

Von Monemvasia kannst du außerdem ideal den südlichen Teil des östlichen Peloponnes erkunden. So lohnt sich vor allem bei schönem Wetter ein Tagesausflug zur Insel Elafonisos. Das kleine Eiland ist bekannt für seine karibischen Strände.

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Die Lagune vor Elafonisos

#10 Entlang des Forgotten Highway

Sollte dich deine Peloponnes Rundreise von Monemvasia nach Nafplio führen, dann nimm unbedingt den Weg über die Küstenstraße. Es erwartet dich eine traumhafte Panorama- Route!

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Die neue Küstenstraße im östlichen Peloponnes

Da die Strecke von Kiparissi nach Fokiano erst 2018 fertiggestellt wurde, taucht sie bisher weder in Google Maps noch in manchem Navigationsgerät auf. Wir haben die Route “Forgotten Highway” getauft, da uns während der 25 Kilometer kein einziges Fahrzeug auf der breiten Asphaltstraße entgegen gekommen ist.

Startpunkt der neuen Straße ist der kleine Hafenort Kiparissi. Wie ein kykladisches Dörfchen strahlen die weiß gekalkten Häuser am Ufer. Im Mai waren die Cafés noch geschlossen und der schmucke Ort wirkte wie ausgestorben. In der Sommersaison tummeln sich hier zahlreiche Griechen.

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Das versteckte Fischerdorf Kiparissi

Weiter geht die malerische Strecke direkt oberhalb des Meeres bis nach Fokiano. Schon von weitem leuchtet das türkisblaue Wasser der einsamen Bucht. Es gibt ein Kafenion, eine Taverne und eine Beach Bar. Der breite Strand ist gesäumt von hellen Kieselsteinen. Die Kulisse ein Traum! Wir waren im Mai die einzigen Besucher in Fokiano.

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Die einsame Traumbucht von Fokiano

Von hier aus schlängelt sich die Straße weiter bis ins schöne Leonidio. Auch die Kleinstadt ist einen kurzen Zwischenstopp wert. Die Küstenstraße, die von Leonidio nach Nafplio führt, wird auch die arkadische Riviera genannt. Türkisblaues Meer und beschauliche Dörfer so weit das Auge reicht. Peloponnes wie aus dem Bilderbuch.

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Leonidio: Eingbettet zwischen mächtigen Felsen

#11 Stadtrundgang im schönen Nafplio

Nicht ohne Grund wurde Nafplio von den Griechen schon mehrfach zur lebenswertesten Stadt ihres Landes ausgezeichnet. Das schmucke Hafenstädtchen mit seinen 14.500 Einwohnern sollte bei einer Peloponnes Rundreise nicht auf der Route fehlen.

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Nafplio: Hafen und Altstadt

Für Nafplio spricht nicht nur die herrliche Hanglage auf einem Felsvorsprung direkt am Meer. Die schöne Altstadt mit ihren Einkaufsgassen ist verkehrsberuhigt und bietet zahlreiche Cafés, Tavernen und Musikbars. Überall leuchten bunte Bougainvillea an den Häuserfassaden und man entdeckt an jeder Ecke ein neues Fotomotiv.

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In den Gassen von Nafplio

Mittelpunkt der Altstadt ist der Syntagmatos Platz. Wunderschöne Marmorplatten liegen hier zu deinen Füßen. Es fühlt sich großartig an, auf diesen entlang zu spazieren. Die Stadt weiß durch ihren edlen Charme zu verzaubern.

Platia Syntagmatos Nafplio Citytrip
Ein Traum aus Marmor: Der Syntagmatos-Platz

Auch Shoppingherzen schlagen in Nafplio höher. Hochwertige Lederwaren und hübsche Boutiquen versetzen so manche(n) in einen Kaufrausch. Typisch für die Stadt sind außerdem die vielen Komboloi- Läden. Kombolois sind Perlenkettchen, die vor allem die älteren Herren gerne als Fingerspiel zum Zeitvertreib nutzen.

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Kombolois so weit das Auge reicht

Die Festungen von Nafplio

Die ehemalige Hauptstadt von Griechenland war stets stark umkämpft. Venezianer und Osmanen lieferten sich hier erbitterte Schlachten. Schon von weitem werden dir die verschiedenen Festungsanlagen von Nafplio ins Auge fallen.

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Die Festung Palamidi

Die eindrucksvolle Palamidi- Festung erreichst du entweder zu Fuß über 999 Stufen von der Innenstadt oder mit dem Auto, über eine Anfahrt bis an die Burgmauern. Die Aussicht von hier oben über die Stadt und den Argolischen Golf ist grandios.

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Sonnenuntergang hinter Nafplio

Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 8 Euro

Die zweite Festung Akronauplia oberhalb der Altstadt fällt nicht gleich auf Anhieb auf, da in diesem Bereich ein Hotel gebaut wurde. Eine Straße führt hinauf zum Uhrenturm. Von hier aus hast du ebenfalls eine schöne Sicht auf den Hafen und die Stadt. Vor allem bei Sonnenuntergang ist Akronauplia einen Abstecher wert.

Die dritte Befestigung ist das Wahrzeichen der Stadt Nafplio. Es handelt sich dabei um die Wasserburg Bourtzi, welche auf einer kleinen Insel im Hafen liegt. Ausflugsboote verkehren mehrmals täglich in den Sommermonaten zu dem einst venezianischen Fort.

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Die Wasserburg (Bourtzi) von Nafplio

Die Stadt Nafplio ist auch ein perfekter Ausgangspunkt, um den östlichen Teil des Peloponnes zu erkunden. Viele historische Stätten wie Mykene, Epidauros und Korinth sind in nur ein bis zwei Stunden zu erreichen.

Kulinarische Highlights in Nafplio

Auch kulinarisch wurden wir in Nafplio verwöhnt. Für Liebhaber von griechischen Loukoumades führt kein Weg bei Pergamonto vorbei. Hier gibt es die himmlischen Teigbällchen in den verschiedensten Sorten. Besonders traditionell mit Honig und Zimt sind sie ein Genuss. Die beiden Inhaber sind sehr liebenswert und ihre Loukoumades sind hausgemacht.

Nafplio Where to eat Pergamonto
Im Loukoumades-Wonderland

Am Abend sind wir im Restaurant Karima Kastro eingekehrt. Hier gibt es köstliche griechisch- orientalische Speisen zu fairen Preisen. Wir fanden den Humus, die Falafel und den Couscous Salat sehr schmackhaft! Das Restaurant liegt in einer ruhigen Seitengasse, etwas entfernt vom Trubel der Hauptgasse.

Unsere Unterkunft in Nafplio: Leone Guest House*

Wir hätten uns keine schönere Unterkunft in Nafplio vorstellen können! Das Leone Gästehaus liegt im Herzen der Altstadt in einer ruhigen Seitenstraße. Die Gastgeber sind Innenarchitekten und das sieht man beim Betreten des Gästehauses sofort. Alles ist unglaublich geschmackvoll und mit viel Stil eingerichtet.

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Wohlfühlatmosphäre beim Frühstück

Die traditionellen Zimmer in der restaurierten Villa sind mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet und wir haben uns sofort wohlgefühlt. Das fantastische Frühstück am Morgen wird zelebriert und dank der liebenswerten Nona fühlt man sich bestens umsorgt und betreut. Wir hatten nur zwei Nächte gebucht und wären am liebsten noch länger geblieben. Ein kleiner Traum in Nafplio! Mehr Infos zur Unterkunft: Leone Guest House*

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Ein perfekter Mix aus Tradition und Moderne

#12 Antike Stätten im östlichen Peloponnes

Die ganze Peloponnes Halbinsel ist eine historische Schatztruhe und es gibt unzählige antike Stätten zu besichtigen. Besonders der östliche Teil bietet gleich mehrere bedeutende Ausgrabungsstätten, die selbst für Geschichtsmuffel interessant sein könnten.

Das Amphitheater von Epidauros

Epidauros gilt als eines der besterhaltenen antiken Theater Griechenlands. Mit 55 Sitzreihen und 14.000 Zuschauer ist es zugleich eines der größten Amphitheater überhaupt. Wenn du das erste Mal davor stehst, wirst du von den Ausmaßen überwältigt sein!

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Das Amphitheater von Epidauros

Man sagt, dass man das Flüstern eines Redners sogar noch in der obersten Reihe des Theaters hören kann. Auch wenn du in Epidauros nur selten alleine auf der Bühne stehen wirst, kannst du natürlich jederzeit eine Rede halten und die hervorragende Akustik ausprobieren.

Das Epidauros Theater ist über 2.300 Jahre alt und zählt zu den wichtigsten touristischen Attraktionen auf dem Peloponnes. Wenn du den Besucheransturm entgehen möchtest, empfiehlt sich ein Besuch direkt am Morgen oder Abend.

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Perfekte Akustik und beeindruckende Kulisse

Noch heute finden Aufführungen anlässlich des Epidauros- Festivals Anfang August statt. Unter herrlichem Sternenhimmel werden meist klassische Werke aufgeführt. Ein Besuch an diesen Abenden ist nicht nur für Theaterfans ein unvergessliches Erlebnis!

Auf dem Gelände, welches auch als Kurort und religiöses Zentrum diente, befinden sich noch weitere Tempelkomplexe und Gebäuderuinen. Leider sind diese nicht so gut erhalten wie das Theater. Sie wirken wenig plastisch und es bedarf einer guten Vorstellungskraft, um ein Gefühl über das Ausmaß der damaligen Anlage zu erhalten.

Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

Ein Besuch in Korinth

Der heutige Ort spiegelt leider nicht mehr den historisch großen Stellenwert der einstigen Region wieder. Korinthas war ein mächtiges Reich, welches über viele Jahrhunderte in der antiken Zeit an diesem strategischen Punkt Handelswege kontrollierte.

Für Geschichtsinteressierte lohnt sich gegebenenfalls die Besichtigung des Antiken Korinth mit seiner Agora, dem Theater und Odeon sowie verschiedenen Tempelkomplexen. Allen anderen empfehlen wir zumindest einen Blick auf den berühmten Kanal von Korinth zu werfen.

Bemühungen für einen Durchbruch an dieser so schmalen Landenge gab es bereits seit der Antike. Erst im Jahre 1893 wurde das Projekt realisiert und seitdem bahnen sich eindrucksvoll die (kleineren) Schiffe ihren Weg durch den kobaltgrünen Kanal.

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Der Kanal von Korinth

Den schönsten Blick auf den Kanal von Korinth hast du von der alten Brücke (Palea EO Athinon Korinthou) auf die Eisenbahnbrücke. An einem Parkplatz mit einigen kleinen Bistros direkt dahinter kannst du dein Auto abstellen.

Die Festung von Mykene

Spätestens bei der Stätte von Mykene wirst du vielleicht das erste Mal über den Namen Schliemann stolpern. Der deutsche Archäologe und Troja- Entdecker Heinrich Schliemann hat einen Großteil von Mykene zum Vorschein gebracht. Dabei hat er sich anhand Homers „Ilias“ zum vermeintlichen und damit auch richtigen Fundort gehangelt.

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Die Ausgrabungsstätte von Mykene

Eigentlich war Schliemann auf der Suche nach dem Grab des Agamemnon, welches er hier, ca. 35 Minuten von der Stadt Nafplio entfernt, vermutete.

Mykene war einst eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die mykenische Kultur, welche im 2. Jahrtausend vor Chr. herrschte, ist bis heute nicht vollständig erforscht. Seit 1999 zählt die archäologische Stätte von Mykene zum UNESCO Weltkulturerbe.

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Das berühmte Löwentor von Mykene

Schon von weitem werden dir die gigantischen Zyklopenmauern der Anlage auffallen. Weitere kuriose Formationen enthüllen sich beim Erkunden von Mykene. Pyramidenartige Komplexe, aufgestellte Steinkreise und höhlenartige Grabstätten lassen die gesamte Anlage in einem mystischen Bild erscheinen.

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Peru oder Griechenland?

Erstaunlicherweise wurde sogar ein ägyptisches Skarabäus- Amulett und eine einzigartige goldene Totenmaske in den Gräbern gefunden. Und wenn man vor dem mächtigen Löwentor steht oder im Zentrum des Schatzhauses von Atreus verweilt, wird man das Gefühl nicht los, dass so manches historische Geheimnis in Griechenland noch nicht gelüftet ist.

Öffnungszeiten: 08:00 – 20:00 Uhr | Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

Übersichtskarte Peloponnes Rundreise


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6 Kommentare

  1. Hallo ihr Zwei,
    euer Bericht ist wie immer toll und die Fotos ein Traum! 🙂 Mit Peloponnes hab ich mich auch schon beschäftigt, aber bisher leider nur “durchgereist”. Aber das wird bestimmt noch mal. Für nächste Woche heißt es erstmal Korfu. 🙂
    VG Manuela

    • Hallo Manuela,
      vielen Dank für deine lieben Worte und das Lob zu unseren Bildern! 🙂
      Peloponnes ist unbedingt eine Reise wert, idealerweise plant man hierfür mindestens 14 Tage ein. Es gibt so viel zu sehen!
      Bis dahin wünschen wir dir erstmal eine schöne Zeit auf Korfu. Hab einen erholsamen Urlaub!
      Sonnige Grüße aus Rhodos,
      Tom & Ella

  2. Chapeau Euer Bericht ist wirklich wunderschön 😊 Wir fahren bald das 13. mal auf unsere Lieblingsinsel und freuen uns schon drauf 😎
    Jassu Jutta ❣️

    • Kalimera liebe Jutta,
      vielen Dank für dein tolles Feedback zu unserem Beitrag! Da kannst du den Peloponnes ja schon dein zweites Zuhause nennen. 🙂 Uns hat es dort auch super gefallen und es wird sicher nicht unser letzter Besuch gewesen sein 😉
      Sonnige Grüße und bis bald in Hellas,
      Tom & Ella

  3. Liebe Ella, lieber Tom,

    wir würden gerne Mitte Oktober eure Rundreise auf dem Peloponnes machen, die ihr so wunderbar beschrieben habt.

    Nun sind wir aber von einem Bekannten bzgl. des Reisetermins verunsichert worden. Er meinte, die Städte wären zu dieser Zeit wie ausgestorben und die meisten Lokale hätten geschlossen, weil man zu dieser Zeit mit keinen Touristen mehr rechnen würde. Könnt ihr das bestätigen? Und ist das Wetter schon recht unbeständig auf dem Festland Mitte Oktober?

    Über ein kurzes Feedback würden wir uns total freuen!

    Herzlichen Dank und viele Grüße
    Maria & Stefan

    • Hallo ihr Zwei,
      erst einmal vielen vielen Dank für eure lieben Worte und das tolle Feedback zu unserer Seite! 🙂

      Eure Reise auf den Peloponnes klingt nach einem wundervollen Abenteuer! Für uns ist es eine der abwechslungsreichsten Regionen Griechenlands! Eine wahre Schatzkiste!

      Wir waren Anfang Mai auf dem Peloponnes unterwegs. Da waren noch einige Cafés und Tavernen (an entlegenen Orten) geschlossen. Die Städte waren aber bei weiten nicht ausgestorben. Der Tourismus hielt sich in Grenzen, eigentlich so, wie man es sich wünscht.

      Wir haben an jedem Ort stets alles gefunden, was wir brauchten. Die meisten Supermärkte, eine ausreichende Zahl an Tavernen und die Kafenions haben in der Regel in allen größeren Ortschaften (ab 1.000 Einwohnern) auch im Herbst und Winter geöffnet. Daher gehen wir davon aus, dass es Mitte Oktober definitiv ruhiger sein wird als im Hochsommer, aber die Versorgung stets gewährleistet ist.

      Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, schaut doch mal auf dem Peloponnes-Treff vorbei. Das ist eine Community von Fans der Halbinsel, Einheimischen und Auswanderern. Dort gibt es auch ein Forum, in dem ihr eure Frage noch einmal stellen könnt. Bzw. wurde auch so eine ähnliche Anfrage gestellt:

      https://www.peloponnes-treff.de/peloponnes/forum

      Zum Thema Wetter im Oktober: Der Monat ist wie fast überall in Griechenland wechselhaft und von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Manchmal ist es noch bis in den November sehr warm und sonnig und dann gibt es wieder Jahre, wo es im Oktober schon öfters regnet. Das Meer ist auf jeden Fall noch angenehm warm zum Baden. Die Lufttemperaturen liegen bei etwa 25 Grad.

      Ganz viele Grüße von uns beiden und eine schöne Reise wünschen wir!

      Tom & Ella

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