Eine endlose Weite durchzieht die Landschaft mit ihrer unzugänglichen Küste, den schroffen Hügeln und kargen Hängen. Dazwischen immer wieder mittelalterliche Streusiedlungen mit markanten Wehrtürmen, von den Bergen bis zum Meer. Die Mani auf der Peloponnes Halbinsel ist einsam und wild, entweder man liebt sie oder man meidet sie.
Der durch das 2.407 m hohe Taygetos- Gebirge getrennte mittlere Finger des Peloponnes hat schon von jeher seine Eigenheiten. Über die Jahrhunderte hat die Isolierung die Menschen skeptisch gemacht. Bis ins 19. Jh. waren Blutfehden (Vendetta) an der Tagesordnung, ein Grund für die hohe Anzahl an Schutztürmen in der Region.
Die eigensinnigen Manioten ließen sich selten unterdrücken, weder der griechische Staat noch Besatzer hatten hier leichtes Spiel. Von der Mani aus begann bereits 1780 der griechische Befreiungskampf gegen die Osmanen. Noch heute ist man stolz auf die kulturelle Identität, auch wenn in den letzten Jahrzehnten viele junge Einwohner abgewandert sind.
Hier geben wir einen Einblick in diesen kontrastreichen und abgelegenen Teil Griechenlands und stellen unsere 5 Highlights der Mani auf dem Peloponnes vor:
Für wen lohnt sich die Mani?
Für Liebhaber blau-weißer Architektur und lebendiger Orte ist die archaische Mani wohl kaum einen Ausflug wert. In der Vor- und Nebensaison sieht man vielerorts keine Menschenseele. Individualisten, die sich auf ein anderes Hellas einstellen können, finden hier einen der urtümlichsten Orte von Griechenland vor.
Je südlicher man vorrückt, umso mehr entfernt man sich von der touristischen Welt Griechenlands und nimmt Abstand vom alltäglichen Trubel unserer Zeit. Für viele Ruhe suchende Urlauber ist die Mani mit ihrem einsamen Südkap Tenaro sprichwörtlich Balsam für die Seele.
Anreise in die Region Mani
Die Mani gilt, in Bezug auf das Festland, als südlichster Punkt von Griechenland. Der nächstgelegene Flughafen ist der Kalamata Airport KLX, welcher etwa 10 km außerhalb der bekannten griechischen Olivenstadt liegt. Nach Kalamata gehen in der Saison Direktflüge (u.a. Eurowings, Aegean) aus Deutschland von Frankfurt, Düsseldorf und München. Auf Skyscanner* findest du günstige Direktflüge auf den Peloponnes:
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Wem genügend Reisezeit zur Verfügung steht, für den lohnt sich die Anreise mit dem eigenen Auto bzw. Camper. Die Region Mani lässt sich wunderbar in einen ausgedehnte Peloponnes Rundreise integrieren. Die Anreise mit dem eigenen PKW erfolgt wahlweise über den Balkan oder per Fähre über Italien mit Ankunft in Patras oder Igoumenitsa.
→ Mehr Infos zur Anreise erfährst du in unserem Beitrag: Anreise Griechenland
Lohnt sich ein Mietwagen für die Mani?
Ein PKW stellt die einzige Möglichkeit dar die bergige Region Mani zu erkunden. Wenn du nicht mit dem eigenen Auto oder Camper anreist, kannst du dir bei Ankunft am Flughafen von Kalamata, Patras oder Athen einen Mietwagen ausleihen. Die großen internationalen Mietwagenfirmen wie Hertz, Avis & Co. befinden sich alle vor Ort. Vergleichen kannst du die Angebote gut über Billiger-Mietwagen*:
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Die Mani unterteilt sich in Äußere bzw. Exo Mani (Kardamili bis Aeropoli bzw. Gyhtio) und Innere bzw. Messa Mani (Aeropoli bis Tenaro). Die Straßen sind schmal und kurvenreich, jedoch weitestgehend in gutem Zustand.
Entfernungen zur Mani Peloponnes:
› Athen – Areopoli: 295 km (3 Std. 20 min.)
› Igoumenitsa – Areopoli: 600 km (6,5 Std.)
› Kalamata- Areopoli: 80 km (1 Std. 50 min.)
› Patras – Areopoli: 310 km (4 Std.)
› Thessaloniki – Areopoli: 784 km (8 Std.)
Nicht zu unterschätzen sind jedoch die Distanzen in der Mani, vor allem bis zum Südkap des griechischen Festlands. Für die 120 km von Kalamata bis zum Kap Tenaro benötigst du mindestens 2,5 Std. Für eine Umrundung des mittleren Peloponnes-Fingers von Kardamili bis Gythio (240 km) sollten fünf Stunden reine Fahrzeit eingeplant werden.
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#1 Äußere Mani (Exo Mani): Kardamili und Stoupa
Auf einer Peloponnes Rundreise bildet die Mani den mittleren Finger der Halbinsel. Nur 30 Minuten von Kalamata entfernt, kommst du in den beschaulichen Küstenort Kardamili. Das charmante Dorf am Fuße des Taygetos- Gebirges gehört bereits zur Äußeren Mani, auch Exo Mani genannt.
Nimm dir ein wenig Zeit um durch den 400-Seelen Ort am Messenischen Golf zu schlendern. Kardamili zählt zu eine der ältesten Siedlungen des Peloponnes und viele alte Steinhäuser wurden aufwendig restauriert und als Ferienwohnung oder Taverne hergerichtet.
Das heutige Leben und der Tourismus spielen sich direkt an der Küste ab. Es gibt zahlreiche Ferienunterkünfte, gemütliche Cafés und Tavernen. Entlang der Hauptstraße haben sich Souvenirläden und Geschäfte mit Kunsthandwerk angesiedelt. Im Hinterland von Kardamili, rund um das mächtige Taygetos-Gebirge, gibt es unzählige Wanderwege, zum Teil können auch geführte Wanderungen (u.a. über GetYourGuide*) gebucht werden:
Auf einer Anhöhe liegt die alte Ruinenstadt von Kardamili, der ehemalige Ortskern (Paleochora). Zu sehen gibt es heute noch die Kirche Agios Spyridon aus byzantinischer Zeit sowie den Mourtzinos Turm, der einen Vorgeschmack auf die Innere Mani bietet. Zwischen den alten Gemäuern lädt das urige Kafeneion Old Kardamyli zur Einkehr ein.
Auf einen Kaffee in Stoupa
Südlich von Kardamili liegt das kompakte Küstendorf Stoupa. Besonderes Highlight ist der traumhafte Sandstrand, der sich direkt an die Uferpromenade anschließt. Feinster Sand und türkisblaues seichtes Meer, ziehen jährlich unzählige Urlauber an. Auch in Stoupa findest du allerlei Geschäfte, Boutiquen und Touristen-Shops.
Am nördlichen Strandabschnitt gibt es ein paar interessante Felsformationen und Meerespools zu bestaunen. Am Strand Kalogria fließt kühles Süßwasser von den Bergen ins Meer.
Die beiden Orte Kardamili und Stoupa in der Exo Mani sind sehr lebhaft und bieten eine nahezu perfekte touristische Infrastruktur. Damit zählen sie zu den beliebtesten Ferienorten der Mani. In der Nebensaison geht es noch angenehm ruhig zu und du kannst in einem der vielen Cafés mit Blick aufs Meer einen Kaffee genießen.
Mit den nächsten Kilometern gen Süden ändert sich das Landschaftsbild, denn nun betreten wir mit der Inneren Mani eine völlig andere Welt. Bis zur Traumbucht von Itilo weichen die üppig-grünen Hügel so langsam den typischen kargen Berghängen der Mani.
#2 Innere Mani (Messa Mani): Areopoli und Umland
Wild, unbändig und teils völlig verlassen. So lässt sich der karge und vegetationslose südliche Teil auf dem mittleren Finger des Peloponnes am besten beschreiben. Die touristische Saison beginnt erst Mitte Juni und endet bereits Anfang September. Dazwischen genießt man viel Ruhe und vor allem Abgeschiedenheit.
In der Inneren Mani sind die Ausläufer des Taygetos- Gebirge mit ihren über 2.000 Meter hohen Gipfeln am eindrucksvollsten. Die Messa Mani (griech. für innen) ist eine der wenigen Landstriche Griechenlands, die nie vom osmanischen Reich besetzt wurden. Vermutlich war die Region den Besatzern einfach nicht lebenswert genug.
Als Besucher muss man mit der Inneren Mani wohl erst einmal warm werden. Griechenland- Kenner werden nach etwas Zeit den geheimnisvollen Charme dieser Region erkennen. Bis auf die Küstenorte und Areopoli sind viele Orte touristisch kaum erschlossen. Teils wirken Dörfer verlassen, Tavernen oder Cafés gibt es nur wenige.
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Areopoli und Limeni
Dreh- und Angelpunkt dieses Teils der Mani ist der 800-Einwohner Ort Areopoli. Hier hat man sich ganz gut auf den Tourismus eingestellt. Der Ort wurde auf einem Bergplataeu oberhalb der Küste errichtet und wirkt von Weitem wie eine Befestigungsanlage. Vor allem für Griechen aus Kalamata gilt Areopoli als beliebtes Wochenendziel.
Der mittelalterliche Ortskern begeistert mit schmalen gepflasterten Gassen und traditionellen Steinhäusern. Viele der ehemaligen Wehrtürme wurden in den letzten Jahren umfangreich zu Ferienunterkünften umgebaut. Zwischen dem Plateia des 17. März und dem Plateía Kapetán Matapá haben sich einige Restaurants und Bars niedergelassen.
Nur 5 km von Areopoli entfernt befindet sich Limeni, der ehemalige Verladehafen des Ortes. Der Weiler ist ein typisches Postkartenmotiv der Mani. Limeni mit seinen restaurierten Gebäuden, den gemütlichen Fischrestaurants und dem türkisblau funkelnden Meer weiß zu überzeugen. Hier lohnt es sich für ein paar Stunden zu verweilen.
Höhle Vlychada Diros Mani
Eine der Top- Sehenswürdigkeiten der Mani befindet sich 15 min südlich von Areopoli. Bei der Tropfsteinhöhle Vlychada Diros (Spílaia Diroú) handelt es sich um ein scheinbar endloses Verbundsystem mehrerer Höhlen, welche aufgrund der Nähe zum Meer größtenteils mit Wasser geflutet sind.
Das Höhlenlabyrinth wird seit 1949 ausgiebig erforscht und noch heute finden Expeditionen statt. Immer wieder stößt man auf neue Tunnel und sogar archäologische Fundstücke, u.a. aus der Jungsteinzeit. Mit derzeit 15,4 km bekannter Länge gilt die Diros-Höhle als längstes Höhlensystem Griechenlands.
Die namensgebende Vlychada-Haupthöhle und ihre geheimnisvolle Märchenwelt kann per Kahnfahrt und zu Fuß (Tickets ab 7 €) erkundet werden. Stalaktiten und Stalagmiten werden farbig in Szene gesetzt und erhielten aufgrund ihrer Silhouette markante Namen. Mehr Infos und Öffnungszeiten gibt es auf: Diros Caves
#3 Mani-Geisterdorf Vathia
Vermutlich nicht mehr als sechs Einwohner zählt das Geisterdorf Vathia, welches auf einer Anhöhe inmitten kahler Hügellandschaft thront. Die Kulisse dieses Lost-Place ist einzigartig; von Weitem mutet der Ort wie eine Festung an. Viele kleine Trutzburgen ragen aus dem Ruinendorf gen Himmel empor.
Die meisten der eindrucksvollen Türme, umgangssprachlich »Mani Tower« genannt, sind mittlerweile dem Verfall preisgegeben. Einige wenige wurden zu Ferienwohnungen umfunktioniert und aufwendig restauriert. Wer in völliger Einsamkeit und Abgeschiedenheit in der Mani übernachten möchte, wird u.a. im Vathia Tower 1894 (Auf Booking.com ansehen*) fündig.
Auf einem kurzen Spaziergang durch das Dorf mit seinen mittelalterlichen engen Gassen kannst du die einzigartige Architektur der Mani bewundern und entdeckst zwischen Hausruinen und eingestürzten Wohntürmen interessante Fotomotive. Die Agios Spyridon Dorfkirche im Ortskern ist leider meist verschlossen.
In der Hauptsaison bietet die Taverne Aspalathos an der Hauptstraße eine Möglichkeit zur Einkehr. Von der Terrasse kannst du bei einem Kaffee oder kühlen Drink den herrlichen Blick auf Vathia genießen.
Wer nach der Besichtigung des einsamen Bergdorfs etwas Meerweh verspürt, der sollte sich ins hübsche Küstendorf Gerolimenas aufmachen. Der Ort besitzt die typische Mani-Architektur; mehrere solide Restaurants und Bars laden zur Einkehr ein. Am Kiesstrand kannst du dich an einem heißen Sommertag erfrischen.
#4 Kap Tenaro: Wanderung zum Südkap
Ein besonderes Highlight der Mani ist eine Wanderung zum Kap Tenaro (auch Kap Matapan). Der Landstrich gilt als südlichster Punkt des griechischen Festlands und ist neben Gibraltar sogar einer der südlichsten Punkte in Europa. Von Vathia benötigst du etwa 15 min mit dem Auto bis zum Dörfchen Kokkinogia am Südkap.
Hier stößt du auf antike Stätten und Ruinen von Siedlungen. Unter anderem sind Spuren römischer Bäder (Romaïká loutrá), antike Tempelfragmente zu Ehren des Meeresgottes Poseidon, sowie eine kleine Opferhöhle (Höhle des Hades) zu besichtigen. Zwei kleine Buchten laden zur Abkühlung ein.
Am südlichsten Punkt des griechischen Festlands erwartet dich der Leuchtturm von Tenaro und ein herrlicher Ausblick auf das tiefblaue Meer. Die Wanderung zum Südkap startet vom Parkplatz in Kokkinogia und dauert etwa zwei Stunden (2 km einfach). Bis auf wenige Steigungen ist die Strecke relativ einfach zu bewältigen.
Abstecher ins Fischerdorf Porto Kagio
Porto Kagio war einst ein verstecktes Piratennest und gilt heute als der einzige richtige Ort am Südkap. In der ruhigen Ansiedlung gibt es drei Tavernen und einen schmalen Sandstrand, dahinter verläuft eine Schotterpiste bis zum Dorfende.
Der 20-Seelenort bietet eine Handvoll Übernachtungsmöglichkeiten und lohnt sich für alle Ruhe- und Erholungssuchende, die weit weg vom Trubel sein möchten. Porto Kagio ist beliebt bei Seglern und auch ein prima Ausgangspunkt, um das gebirgige Südkap zu Fuß (siehe Wanderung zum Südkap) zu erkunden.
#5 Gythio und die östliche Mani
Die östliche Seite der Mani- Halbinsel wird auch Kato Mani genannt. Bei einer Peloponnes Rundreise lohnt es sich an der Ostküste über die Stadt Gythio bis zum nächsten Finger entlangzufahren.
Die karge Landschaft nimmt in der Kato Mani so langsam ab. Die Küstenstraße führt durch viele beschauliche griechische Dörfer wie Chalikia Vatta, Alipa und Skoutari. Es lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp in einem der Orte, die Ruhe sucht ihresgleichen.
Neben zahlreichen traditionellen Tavernen entlang der Küstenstraße, gibt es auch versteckte Buchten, in denen du dich erfrischen kannst. Besonders schön fanden wir den Vatta Beach im Ort Chalikia Vatta nahe Kotronas. Hier erwartet dich ein breiter und strahlend-weißer Kiesstrand mit schönem türkisblauem Meer.
Die hübsche Hafenstadt Gythio
Unser letzter Stopp in der Mani bildet die Stadt Gythio, welche auch »Tor zur Mani« genannt wird. An der Hafenpromenade kannst du gemütlich entlang spazieren oder für einen Mittagssnack in eine der zahlreichen Tavernen (Tipp: Diosmos) einkehren. An der Mole schaukeln die bunten Fischerboote und die farbenfrohe Häuserzeile versprüht viel Charme.
Nur im Sommer leidet die idyllische Atmosphäre von Gythio etwas unter dem großen Touristenansturm. Allein die Parkplatzsuche gestaltet sich dann schwierig. Kein Wunder, wird doch der Hafen von Gythio auch als Sprungbrett auf die Insel Kreta bzw. die dazwischen liegende Insel Kythira genutzt.
Und auch viele Camper fühlen sich in Gythio wohl, nur 2 km weiter südlich befindet sich mit Mavrovouni ein beliebtes Camperziel. Kulturinteressierte können das antike Theater der Stadt besuchen, zehn Sitzreihen sind noch zu erkennen. Lohnenswert ist auch ein Abstecher zum Inselchen Marathonisi mit Cockailbar und eindrucksvollem Leuchtturm.
Dimitrios Schiffswrack
Mit dem Schiffswrack der Dimitrios findest du nur 10 min weiter nördlich des 7.000 Einwohner Städtchens ein richtiges Peloponnes-Highlight. Bis heute ist unklar, wie das Schiff an diesen Strand gelangte. Es gibt mehrere Mythen, die einen ganzen Abend in der lakonischen Taverne füllen können.
Geisterschiff, Schmugglerboot oder menschliches Versagen? Wie auch das weitaus bekanntere Zakynthos Shipwreck, erlitt der Frachter durch einen heftigen Sturm um 1980 hier Schiffbruch. Seitdem rostet der Riese vor sich hin und bietet Besuchern ein spektakuläres Fotomotiv.
Wetter in der Mani: Das Klima in der Mani hat seine Eigenheiten. Auch wenn die Sommer heiß und trocken sind, kann es aufgrund des mächtigen Taygetos-Gebirges zu Bewölkung und kurzen Regenschauern kommen. Bis Ende Mai hängt teilweise tagelang eine dicke Wolkendecke über den Bergen. Mehr Infos zum Wetter auf dem Peloponnes findest du in unserem Beitrag: Beste Reisezeit Griechenland
Mani Strände: Unsere Favoriten
Almirou Naturbelassener heller Kiesstrand an der Westküste nördlich von Vathia. Interessante Fels- und Höhlenformationen und kristallklares Meerwasser. Von der Asphaltstraße sind es etwa 300 m Fußmarsch hinunter zur Küste.
Ampelo Pittoreske Badebucht an der Ostküste, zu erreichen über den Weiler Ag. Kiprianos. Weißer Kiesstrand und türkisblaues Wasser. Ein kleiner Abschnitt ist mit Liegen und Schirmen organisiert. Lieferservice für Speisen und Getränke.
Chalikia Vatta Schöne Badebucht an der Ostküste bei Flomochori. Weiße Kieselsteine und kristallklares Wasser. Die Tavernen vor Ort stellen Liegen und Schirme, bei Verzehr sogar kostenfrei. Leider gibt es vor allem in der Hauptsaison kaum Parkmöglichkeiten.
Exo Kapi Von Felsen eingerahmte Badebucht nördlich von Vathia im Westen der Mani. Große helle Kieselsteine und herrliche Wasserfarben. Badeschuhe sind empfehlenswert. Naturbelassen und schattenlos ohne Betreiber. Für kleine Kinder nicht geeignet, da der Uferbereich schnell tief abfällt. Etwa 100 m Fußmarsch von der Asphaltstraße.
Kalogria Breiter Sandstrand nördlich von Stoupa. Wunderbar geeignet auch für kleine Kinder, da der Uferbereich sehr flach ins türkisblaue Meer abfällt. Voll organisiert mit zahlreichen hochpreisigen Strandliegen, im Hochsommer leider meist völlig überfüllt. Es empfiehlt sich ein Besuch in der ruhigen Nebensaison.
Marmari Einer der südlichsten Mani Strände kurz vor dem Kap Tenaro. Breiter dunkler Sandstrand in einer langgeschwungenen Bucht. Ein Abschnitt ist organisiert mit Strandliegen, die vom Marmari Resort gestellt werden. Lieferservice wird ebenfalls angeboten.
Stoupa Traumhafter Sandstrand im Küstenort Stoupa mit herrlich türkisblauem Wasser. In der Hauptsaison sehr stark frequentiert und voll mit Strandliegen. Außerhalb der Saison ein wunderbarer Badespot. Im nördlichen Bereich kann man sehr gut schnorcheln. Zahlreiche Tavernen und Cafés direkt am Strand.
Restaurant-Empfehlungen in der Mani
Aphros, Stoupa Romantisches Restaurant mit großer Terrasse direkt am Meer. Ansprechende griechische Gerichte zu etwas gehobenen Preisen. Zuvorkommendes Personal und grandioser Sonnenuntergang.
Gerogrosso, Gerolimenas Gemütliche Café-Bar im Weiler Gerolimenas direkt am Meer. Ausgezeichnete Kaffee-Spezialitäten, leckere Snacks und freundliches Personal.
ManiBella, Neo Itilo Modernes Mezedopoleio im Weiler Neo Itilo mit kreativen Meze-Gerichten und Rohstoffen aus der Region. Terrasse mit Meerblick sowie Liegenverleih am Strand.
Marmari Paradise, Marmari Gutes Restaurant im angeschlossenen Hotel Marmari Paradise Beach Resort. Serviert werden traditionelle Gerichte der Region, wie der herzhafte Mani-Salat mit Orangen und Syglino, in Salbei geräuchertes Schweinefleisch. Schöner Meerblick, gehobene Preise.
Matapan, Alika Gehobenes Restaurant und Weinbar in romantischer Atmosphäre mit herrlichem Ausblick. Schmackhafte mediterrane Gerichte und knusprige Holzofenpizza. Nur am Abend geöffnet.
Yioryitsa’s Backyard, Kardamili Verstecktes Kafenion in einer Gasse von Kardamili. Hausgemachte Tagesgerichte und traditionelle griechische Küche. Gemütlicher Innenhof, indem bisweilen auch kulturelle Events stattfinden.
Übernachten in der Region Mani
Kardamili und Stoupa im Norden, Areopoli im Westen, Gythio im Osten, sowie Gerolimenas und Porto Kagio ganz im Süden bieten die meisten Hotels und Apartments, sowie Tavernen und Cafés zum Einkehren. Außerdem gibt es ein paar Unterkünfte für Selbstversorger (u.a. Turmhäuser) in den Streusiedlungen, welche jedoch nur selten gastronomische Einrichtungen bieten.
Unterkünfte nahe Kardamili und Stoupa
Katergo Luxury Villas, Stoupa
Etwas außerhalb von Stoupa gelegener Villenkomplex. Jede der Villen verfügt über zwei Schlafzimmer und einen eigenen Pool und Gartenbereich. Freundlicher Gastgeber, ruhige Lage und umfangreiche Ausstattung.
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Vardia Hotel, Kardamili
Beliebtes familiengeführtes Hotel oberhalb von Kardamili mit herrlichem Ausblick und tollem Sonnenuntergang. Geräumige Apartments, sehr gutes Frühstück und faires Preis-Leistungsverhältnis. Guter Ausgangspunkt zur Erkundung der westlichen Exo Mani.
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Unterkünfte nahe Areopoli
Pirgos Mavromichali, Limeni
Bezauberndes 4-Sterne Hotel direkt am Meer im hübschen Küstenort Limeni. Elegante Zimmer im traditionellen Stil mit Meerblick. Das Hotelrestaurant serviert köstliche griechische Speisen und mediterrane Gerichte.
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Salvia Areopolis All Suite Hotel, Areopoli
Schöne 3-Sterne Anlage mit neuen und geräumigen Zimmern, teils mit Küche und Sonnenterrasse. Toller Ausblick auf die Ebene von Areopoli. Aufmerksames Personal und umfangreiches Frühstücksbuffet.
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Unterkünfte am Kap Tenaro
Porto Kale Guesthouse, Porto Kagio
Die traditionelle Unterkunft in einem restaurierten Steinhaus ist ein idealer Ausgangspunkt, um die südliche Mani zu erkunden. Die Zimmer sind etwas rustikal eingerichtet und die gesamte Gastgeber- Familie ist sehr freundlich.
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Tainaron Blue Retreat, Marmari
Einzigartiges Gasthaus mit Infinity-Pool oberhalb der Bucht von Marmari. Kostas vermietet vier geschmackvolle Zimmer im bzw. um den restaurierten Mani-Turm. Liebenswertes Personal, grandioser Ausblick, leckeres Frühstück und auf Wunsch 5-Gänge-Menü am Abend.
➲ Zur Buchung von Tainaron Blue Retreat*
Campingplätze in der Mani
Die Anzahl an Campingplätzen in der Mani hält sich in Grenzen. Die meisten Campgrounds befinden sich in der Exo Mani. Vor allem Mavrovouni bei Gythio bietet sehr gute Plätze für Campervans und Zelte. Auch wenn Wildcampen offiziell in Griechenland verboten ist, wird eine Übernachtung meist toleriert.
- Camping Kalogria, Stoupa: Camping Kalogria
- Camping Kronos, Vathi: Facebook Camping Kronos
- Camping Gythion Bay, Mavrovourni: Gythio Camping
- Camping Meltemi, Mavrovourni: Camping Meltemi
Alle wichtigen Infos für deinen Campingurlaub auf der Peloponnes Halbinsel findest du in unserem Beitrag: Camping Griechenland
Tavernen-Parkplatz als Stellplatz auf der Mani
Einige Restaurants bieten Campern ihre Parkplätze zur Übernachtung an. So kommt man spontan zu einem (Not-) Stellplatz. Bedingung für die kostenlose Nacht ist meist die Einkehr ins Restaurant. Im Forum Peloponnes-Treff gibt es dazu bereits Erfahrungen. Es empfiehlt sich vorab die Google- Bewertungen zu checken, um bösen Überraschungen vorzubeugen.
→ Alle Beiträge und zahlreiche Reisetipps für einen Peloponnes Roadtrip findest du hier im Überblick: Peloponnes Halbinsel
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