Athen hat das Potenzial, jeden Stadtmuffel zu begeistern. In der griechischen Hauptstadt erwarten dich unzählige Highlights, wie zum Beispiel hübsche Altstadtgassen, antike Stätten, moderne Museen und Gärten. Dazwischen liegen hippe Szeneviertel, die so manch andere europäische Hauptstadt alt aussehen lassen. Wir waren mittlerweile sechs Mal in Athen und haben bei jedem Besuch neue Orte entdeckt, die uns begeistert haben.
Athen ist wie eine Zeitmaschine: Du biegst um die Ecke und stehst plötzlich vor einem 2.500 Jahre alten Tempel, neben dem ein Moped parkt und hinter dem ein hippes Café seine Stühle auf die Straße stellt.
Tom & Ella
Wir haben alle aufgeführten Athen Sehenswürdigkeiten persönlich besucht und wissen aus eigener Erfahrung, was sich wirklich lohnt, was überbewertet ist und wo du die schönsten Momente erlebst. Von der Akropolis über sehenswerte Athener Stadtviertel bis zu den besten Aussichtspunkten der Stadt.
Zu jedem der Athen-Highlights geben wir dir praktische Hinweise zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie persönliche Tipps aus erster Hand. Hier sind unsere 22 Top-Sehenswürdigkeiten für Athen mit allen praktischen Informationen:
🏖️ Traumstrände & versteckte Buchten
🍽️ Restaurants, Tavernen & Cafés
🏛️ Must-See Highlights & antike Stätten
🗺️ Sehenswerte Orte & Geheimtipps
🚘 Praktische Infos wie Mietwagen & Parken
♾️ Lebenslanger Zugang & Updates
Sehenswürdigkeiten um die Akropolis
#1 Akropolis & Parthenon
Die Akropolis von Athen ist das Wahrzeichen Griechenlands schlechthin und der Grund, warum die meisten Menschen überhaupt nach Athen kommen. Eindrucksvoll thront der Tempelberg in 156 Metern Höhe über den Dächern der Stadt. Mit dem Wort Akropolis ist dabei nicht nur der Parthenon-Tempel gemeint, sondern der gesamte Burgberg mit all seinen Bauwerken: dem Erechtheion mit den berühmten Karyatiden, dem zierlichen Niketempel, den monumentalen Propyläen und dem Odeon des Herodes Atticus am Südhang.
Schon der Blick vom mächtigen Tempelberg auf die Millionenstadt ist spektakulär und beeindruckt selbst den größten Geschichtsmuffel. Der Parthenon (erbaut 447 v. Chr.) war der Göttin Athena geweiht und gilt mit seinen dorischen Säulen als eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike. Das Parthenon-Gerüst wurde im Oktober 2025 nach Jahrzehnten kurzzeitig abgebaut. Aktuell ist der Tempel wieder teilweise eingezäunt, was den Gesamteindruck keinesfalls trübt.
→ Mehr Infos und nützliche Tipps zur Akropolis von Athen bekommst du in unserem Beitrag: Akropolis Athen
Die Akropolis ist UNESCO-Weltkulturerbe und mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Griechenlands. Seit 2023 gilt eine Besucherobergrenze von 20.000 Personen pro Tag, die Tickets mit Zeitfenstern werden online vergeben. In der Hochsaison sind die Vormittagsslots oft Wochen im Voraus ausgebucht. Übrigens genießt du von den Stadtbergen von Athen namens Pnyx, Filopappou und Lykabettus (siehe weiter unten) grandiose Ausblicke.
📍 Lage der Akropolis: Zentral in der Athener Innenstadt | Nordeingang ab Monastiraki (10 Min.) | Südeingang ab Metro Akropolis (unter 5 Min.)
🕐 Öffnungszeiten der Akropolis: täglich 8:00–20:00 Uhr (Sommer) | 8:00–17:00 Uhr (Winter) | letzter Einlass 30 Min. vor Schließung
💶 Eintritt zur Akropolis: 30 € (ganzjährig) | EU-Bürger unter 25 und Studierende kostenlos | Zeitfenster-Ticket erforderlich
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💡 Unsere Erfahrung auf der Akropolis: Seit 2024 gilt für die Akropolis ein neues Ticketsystem mit Zeitfenstern. Kaufe dein Ticket unbedingt vorab online und wähle ein Zeitfenster ab 8 Uhr. Ab 10 Uhr kommen die Reisebusse und es wird unerträglich voll, besonders im Sommer bei über 35 Grad und ohne viel Schatten. Festes Schuhwerk ist Pflicht, die Marmorwege sind spiegelglatt! Nimm ausreichend Wasser mit, auf dem Gelände gibt es keinen Kiosk.
#2 Akropolis-Museum
Eines der modernsten Museen Griechenlands und ein Meisterwerk zeitgenössischer Architektur, direkt unterhalb der Akropolis gelegen. Die Sammlung im Akropolis-Museum umfasst originale Karyatiden, Parthenon-Friese und unzählige Funde vom Burgberg, die hier in lichtdurchfluteten Räumen auf drei Etagen präsentiert werden. Im Erdgeschoss gibt ein gläserner Boden den Blick auf die darunter liegende antike Ausgrabungsstätte frei, ein faszinierendes Detail.
Das Highlight ist die oberste Etage, wo die Parthenon-Friese in exakter Anordnung des Originals ausgestellt sind. Die vollverglaste Fensterfront gibt den Blick auf den echten Parthenon frei, nur wenige hundert Meter entfernt. Die Verbindung zwischen Original und Museum ist geradezu magisch. Wir empfehlen, das Museum nach dem Besuch der Akropolis zu besuchen, dann ordnen sich die Eindrücke von oben perfekt ein.
🕐 Öffnungszeiten des Akropolis-Museum: Mo 9:00–17:00, Di–So 9:00–20:00 (Sommer, Fr bis 22:00) | Winter kürzer
💶 Eintritt für das Akropolis-Museum: ca. 20 € (Sommer) | separates Ticket, nicht im Akropolis-Ticket enthalten
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💡 Unser Insider-Tipp für das Akropolis-Museum: Das Café auf dem Dach des Akropolis-Museums darfst du auf keinen Fall verpassen. Vielen Besuchern fehlt schlicht die Zeit um dort noch zu verweilen, aber der Ausblick auf die Akropolis von der Dachterrasse begeistert uns bei jedem Besuch. Perfekt für eine Kaffeepause nach dem Museum, mit einem der besten Panoramen der Stadt. Für den Zutritt zum Café benötigst du kein Eintrittsticket!
#3 Odeon des Herodes Atticus
Am Südhang der Akropolis liegt das beeindruckende Odeon des Herodes Atticus, ein antikes Amphitheater aus dem Jahr 161 n. Chr. Der wohlhabende Athener Herodes Atticus ließ es zum Gedenken an seine verstorbene Frau errichten und das Bauwerk ist bis heute so gut erhalten, dass hier im Sommer tatsächlich noch Konzerte und Theateraufführungen stattfinden. Das Athens Epidaurus Festival bringt jährlich internationale Stars auf diese 1.900 Jahre alte Bühne.
Das Odeon bietet Platz für rund 5.000 Zuschauer. Von außen ist es über die Fußgängerzone Dionysiou Areopagitou einsehbar. Für den oberen Teil benötigst du das Akropolis-Ticket. Die halbkreisförmige Steinarchitektur mit der rekonstruierten Bühnenwand vor der Kulisse des Philopappos-Hügels ist eines der fotogensten Motive Athens. Wer die Chance hat, eine Aufführung hier zu besuchen, sollte sie unbedingt nutzen. Die Kulisse unter dem Sternenhimmel an diesem historischen Ort ist ein unvergessliches Erlebnis.
📍 Lage des Odeon Herodes Atticus: Südwestfuß der Akropolis, an der Dionysiou Areopagitou | von außen frei einsehbar
💶 Eintritt für das Odeon: Von außen einsehbar | Innenbesichtigung nur bei Veranstaltungen (Tickets ab ca. 15–80 € je nach Event)
💡 Unser Tipp für das Odeon: Schau vorab auf der Website des Athens Epidaurus Festivals nach dem Veranstaltungsprogramm. Im Juni, Juli und August finden regelmäßig Konzerte, Opern und Theateraufführungen statt. Paradoxerweise bieten die günstigeren Plätze in den oberen Rängen den besseren Gesamtblick auf die Bühne, auf Athen und sogar bis zum Meer nach Piräus.
#4 Areopag-Hügel
Der felsige Hügel direkt neben der Akropolis war im antiken Athen der Versammlungsort des obersten Gerichtshofes. Auf dem Areopag-Hügel tagte in der Antike der Ältestenrat, hier wurde über die schwerwiegendsten Vergehen der Stadt verhandelt. Und sogar der Apostel Paulus hielt hier um 50 n. Chr. seine berühmte Rede an die Athener, in der er den „unbekannten Gott“ verkündete. So viel Geschichte auf einem einzigen Felsen klingt nach einem absoluten Must-See in Athen!
Heute ist der Areopag (auch Arios Pagous) vor allem eines: der Treffpunkt schlechthin am Abend kurz vor Sonnenuntergang. Wenn die Sonne über Athen untergeht und die Akropolis im goldenen Licht erstrahlt, sitzen hier Hunderte Menschen auf den Felsen und genießen den spektakulären Panoramablick über Athen. Wir waren bereits zu allen Jahreszeiten in Athen und es war immer gut gefüllt. Der Aufstieg ist kurz aber steil, und oben gibt es weder Geländer noch Absperrungen.
📍 Lage des Areopag-Hügels: Direkt nordwestlich unterhalb der Akropolis | Zugang kostenlos, rund um die Uhr
⚠️ Vorsicht auf dem Athener Stadthügel: Die blanken Marmorfelsen des Areopag sind extrem glatt und rutschig, besonders beim Aufstieg. Wir haben bei unseren Besuchen einige Leute beobachtet, die fast den Hang hinuntergerutscht sind. Festes Schuhwerk ist ein Muss, Flipflops sind hier lebensgefährlich. Abends bei Dunkelheit besonders aufpassen, es gibt keinerlei Beleuchtung!
#5 Philopappos-Hügel
Der Philopappos-Hügel (auch Filopappou) liegt südwestlich der Akropolis und ist unser persönlicher Lieblings-Aussichtspunkt in Athen. Während am Areopag und auf dem Lykavittos die Massen stehen, hast du hier oft deine Ruhe. Auf dem Gipfel steht das Denkmal des syrischen Fürsten Philopappos aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., nach dem der Hügel seinen Namen trägt. In der Umgebung gibt es noch weitere sehenswerte Orte, darunter die Kirche des Heiligen Demetrios Loumbardiaris, ein beeindruckendes Relikt aus dem 9. Jahrhundert.
Den coolsten Athener Sonnenuntergang ohne Massen hatten wir an den Südausläufern des sogenannten Musenhügels. Der Blick geht über Südathen bis nach Piräus und bei klarer Sicht siehst du sogar die Saronischen Inseln Aegina und Salamis am Horizont. Ein absoluter Traum: Einfach ein Bierchen oder Wein und Becher für den Sundowner einpacken! Der Pfad führt durch einen lichten Pinienwald, in dem sich mit etwas Glück auch Schildkröten tummeln.
📍 Lage des Philopappos Hügels: Südwestlich der Akropolis | Zugang kostenlos über Thiseio oder Koukaki | ca. 15 Min. Aufstieg
Sehenswürdigkeiten in der Athener Altstadt
#6 Monastiraki-Platz
Der Monastiraki-Platz ist das pulsierende Herz von Athen und für die meisten Besucher der erste Berührungspunkt mit der Stadt. Schon beim Verlassen der gleichnamigen Metrostation schlägt dir das volle Athen-Programm entgegen: Straßenmusiker, Souvenirverkäufer, der Duft von frischem Souvlaki und über allem thront die Akropolis auf ihrem Felsplateau. Der Platz ist umgeben von der kleinen Pantanassa-Kirche, der Tzistarakis-Moschee (heute Museum für griechische Keramik) und den imposanten Ruinen der Hadriansbibliothek.
Von hier aus erreichst du alle wichtigen Athen Sehenswürdigkeiten zu Fuß: Plaka, die Antike Agora, Psyrri und die Akropolis sind jeweils nur wenige Minuten entfernt. Abends verwandeln sich die Rooftop-Bars von Athen rund um den Platz in die beliebtesten Sonnenuntergangs-Spots der Stadt. Allen voran die Bar A for Athens, von der aus du den ikonischen Blick auf die beleuchtete Akropolis genießt. Die Restaurants direkt am Platz sind allerdings touristisch und eher durchwachsen, bessere Lokale findest du in den Seitengassen.
📍 Lage des Monastiraki Platzes: Zentraler Platz in der Athener Altstadt | Metro Monastiraki (Linien 1 & 3)
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💡 Unsere Erfahrung am Monastiraki-Platz: Im Sommer ist es am Monastiraki-Platz ab Mittag extrem voll und die Restaurants werben aggressiv um Gäste, lieber in die Seitengassen ausweichen. Der Flohmarkt lohnt sich am meisten sonntags vor 11 Uhr, dann sind die Einheimischen da und die Touristenmassen noch nicht. In den Wintermonaten (November bis März) zeigt sich Monastiraki von seiner besten Seite: entspannt, authentisch und ohne Gedränge.
#7 Altstadtviertel Plaka
Plaka ist das romantische Herz Athens zu Füßen der Akropolis und das älteste Viertel der Stadt. Fast komplett verkehrsberuhigt, mit verwinkelten Gässchen, pastellfarbenen Herrenhäusern, Bougainvilleen an jeder Ecke und unzähligen Tavernen und Cafés. Bei einem Spaziergang durch die Gassen vergisst du schnell, dass du dich in einer 5-Millionen-Metropole befindest, so dörflich und gemütlich wirkt das Viertel.
Besonders charmant sind die oberen Gassen nahe der Akropolis, wo sich traditionelle Tavernen und kleine Boutiquen aneinanderreihen. Im unteren Teil Richtung Ermou-Straße wird es touristischer, hier dominieren Souvenirläden und die Lokale sind teurer. Die belebte Adrianou-Straße, die sich vom Monastiraki-Platz durch ganz Plaka zieht, ist die Hauptachse des Viertels und abends wunderbar zum Flanieren.
📍 Lage von Plaka Athen: Östlich und südlich der Akropolis | Metro Akropolis oder Monastiraki
🚶 Geführter Rundgang durch Plaka auf GetYourGuide*: Abendlicher Rundgang mit Guide*
💡 Unser Tipp für deinen Plaka-Rundgang: Die schönsten Gassen liegen im oberen westlichen Teil von Plaka, nahe der Akropolis. Morgens früh oder am Abend nach 20 Uhr hast du Plaka fast für dich allein. Unsere Restauranttipps für Plaka findest du hier: Athen Restaurants
#8 Anafiotika
Das versteckte Kleinod innerhalb der Plaka: ein winziges Kykladendorf mitten in Athen! Weiß getünchte Häuschen mit blauen Fensterläden, enge Treppen, Katzen auf jedem zweiten Fenstersims und blühende Bougainvilleen überall. Die Siedlung wurde im 19. Jahrhundert von Arbeitern der Kykladeninsel Anafi errichtet, die zum Bau des Königspalastes nach Athen geholt wurden und kurzerhand ihre Inselarchitektur mitbrachten. Bis heute fühlt sich ein Spaziergang durch Anafiotika wie ein Kurztrip auf die Kykladen an.
Leider ist Anafiotika lange kein Geheimtipp mehr. Die Ruhe der ansässigen Bewohner ist vorbei und der Ausverkauf hat begonnen: Im unteren Teil werden die ersten Wohnungen als Airbnb vermietet, die Instagram-Touristen drücken sich durch die engen Gassen und die Anwohner haben sichtbar die Nase voll. Trotzdem lohnt sich der Abstecher, am besten früh morgens wenn die Gassen noch leer sind. Bitte respektiere die Privatsphäre der Bewohner und halte dich an die gelegentlich angebrachten „Bitte Ruhe“-Schilder.
#9 Psyrri & Pittaki Street
Das ehemalige Armenhaus hat sich zum hippsten Viertel Athens gemausert. Psyrri ist Street Art an jeder Hauswand, Live-Musik aus den Bars, kreative Cocktails und Tavernen mit ehrlicher griechischer Küche in einem. Die Szene verändert sich ständig, bei jedem Besuch entdecken wir neue Lokale. Diese Dynamik macht Psyrri so spannend.
Die berühmte Pittaki Street mit ihren bunten Lampenschirmen und das verrückte Café Little Kook, das sich je nach Jahreszeit in eine komplette Märchenwelt verwandelt (Halloween, Weihnachten, Karneval), sind echte Instagram-Hotspots. Aber Psyrri ist weit mehr als das: Wer abends einfach durch die beleuchteten Gassen schlendert und sich treiben lässt, erlebt Athen von seiner lebendigsten Seite. Und Nachtschwärmer finden hier ihr Domizil für einen Athen-Citytrip: Es ist preiswert und liegt nah am pulsierenden Nightlife.
→ Unsere besten Hotels für Athen bekommst du in diesem Beitrag: Athen Hoteltipps
Archäologische Stätten von Athen
#10 Antike Agora & Tempel des Hephaistos
Die Antike Agora war über Jahrhunderte das politische, soziale und wirtschaftliche Herz des antiken Athens. Hier debattierten Sokrates und Platon, hier tagte die Volksversammlung und hier wurde die Demokratie geboren. Auch wenn das meiste heute in Ruinen liegt, vermittelt die weitläufige Anlage ein erstaunlich lebendiges Bild des antiken Alltags.
Der absolute Star der Anlage ist der Tempel des Hephaistos (auch Theseion), das am besten erhaltene antike Bauwerk Griechenlands überhaupt. Erbaut um 449 v. Chr. thront er auf dem Hügel Agoraios Kolonos über der Agora und ist einer der coolsten Fotospots der Stadt. Die dorischen Säulen, das intakte Dach und die Reliefs sind in einem Zustand, der dich fragen lässt, ob das Ding wirklich 2.500 Jahre alt ist.
Mindestens genauso beeindruckend ist die Stoa des Attalos, eine komplett rekonstruierte antike Säulenhalle, die heute als Museum dient. Wenn du dich zwischen die zweigeschossigen Kolonnaden stellst, fühlst du dich sofort 2.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Eigentlich müsste man sich nur noch eine griechische Tunika überwerfen und das Zeitreise-Erlebnis wäre perfekt!
📍 Lage der Antiken Agora: Zwischen Monastiraki und Thiseio | Eingang über Adrianou-Straße
🕐 Öffnungszeiten der Antiken Agora: täglich 8:00–19:30 Uhr (Sommer) | 8:00–16:30 Uhr (Winter)
💶 Eintritt für die Antike Agora: 20 €
💡 Lohnt sich der Besuch der Antiken Agora & Co.? Du solltest dich schon ein bisschen für Mythologie und antike Geschichte interessieren. Wenn dich die Marmorsäulen und Stümpfe langweilen, kannst du von außen getrost durch den Zaun der einzelnen Anlagen schauen. Kulturfans erfreuen sich an den Bauwerken und es sind deutlich weniger Touristen unterwegs. Allein der Hephaistos-Tempel und die Stoa des Attalos sind den Eintritt mehr als wert!
#11 Römische Agora & Turm der Winde
Das Marktareal aus römischer Zeit liegt eingeklemmt zwischen Plaka und Monastiraki und beherbergt mit dem Turm der Winde (Horologion des Andronikos Kyrrhestes) eine der faszinierendsten antiken Konstruktionen Athens. Der achteckige Marmorbau aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. war gleichzeitig Sonnenuhr, Wasseruhr und Wetterstation und gilt als eine der ältesten meteorologischen Einrichtungen der Welt.
Auf jeder der acht Seiten ist eine Windgottheit dargestellt, die die jeweilige Windrichtung symbolisiert. Eine erstaunlich moderne Idee für ein über 2.000 Jahre altes Bauwerk. Das Gelände der Römischen Agora ist überschaubar, ein Besuch dauert etwa 30 Minuten und lässt sich gut mit der benachbarten Hadriansbibliothek kombinieren. Aber auch hier wird wieder ein zusätzlicher Eintritt fällig, was den Entdeckergeist dämpft. Das beliebte Athen-Kombiticket wurde leider im April 2025 abgeschafft – schade!
📍 Lage der Römischen Agora: An der Fethije Moschee zwischen Plaka und Monastiraki
🕐 Öffnungszeiten der Röm. Agora: täglich 8:00–20:00 Uhr (Sommer) | 8:00–15:00 Uhr (Winter)
💶 Eintritt für die Römische Agora: 10 €
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#12 Hadriansbibliothek
Kaiser Hadrian stiftete diese imposante Anlage im Jahr 132 n. Chr. und sie war weit mehr als nur eine Bibliothek: Sie diente als kulturelles Gemeindezentrum des kaiserzeitlichen Athens mit Lesesälen, Vortragsräumen und einem großen Innenhof mit Gartenanlage und Wasserbecken. Die beeindruckende Westfassade mit ihren korinthischen Säulen steht direkt an der Straße zwischen Monastiraki und der Römischen Agora.
Die meisten Touristen laufen achtlos an der Hadriansbibliothek vorbei, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, von einem Highlight zum nächsten zu hetzen. Zugegeben, der Blick durch den Zaun gibt einen Großteil der Anlage frei. Aber Historik-Fans sollten diese römische Stätte nicht missen, denn sie ist eine der am wenigsten besuchten antiken Stätten der Innenstadt – und genau deshalb so angenehm. Hier kannst du in Ruhe zwischen den Ruinen spazieren, ohne ständig jemandem ausweichen zu müssen.
📍 Lage der Hadriansbibliothek: Direkt südlich des Monastiraki-Platzes an der Tzistarakis Moschee
💶 Eintritt zur Hadriansbibliothek: 10 €
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#13 Kerameikos
Das antike Töpferviertel (der Name „Keramik“ leitet sich von hier ab) war gleichzeitig einer der bedeutendsten Friedhöfe der Antike. Kerameikos ist die am wenigsten besuchte der großen archäologischen Stätten Athens und genau deshalb ein echtes Juwel. Während sich auf der Akropolis die Massen drängeln, hast du hier die Gräberstraße und die antiken Stadtmauern oft komplett für dich allein.
Das kleine Museum auf dem Gelände zeigt hervorragend erhaltene Grabstelen, Keramikfunde und Vasenmalereien, die einen intimen Einblick in das Alltagsleben der alten Athener geben. Für Geschichtsinteressierte ist Kerameikos ein absoluter Geheimtipp. Wer sich für antike Kunst und Bestattungsrituale interessiert, wird hier fündig.
📍 Lage des Antiken Kerameikos: Westlich von Monastiraki | Metro Kerameikos oder Thiseio
💶 Eintritt für das Antike Kerameikos: ca. 10 €
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#14 Olympieion (Zeus-Tempel) & Hadrianstor
Der Tempel des Olympischen Zeus war einst der größte Tempel Athens und einer der gewaltigsten der gesamten antiken Welt. Seine Baugeschichte erstreckt sich über fast 700 Jahre, begonnen im 6. Jahrhundert v. Chr. und erst unter Kaiser Hadrian um 131 n. Chr. vollendet. Von den ehemals 104 riesigen Marmorsäulen stehen heute noch 15, aber allein deren Ausmaß ist beeindruckend: Jede einzelne Säule ist über 17 Meter hoch.
Du siehst die Säulen schon von weitem aus fast jedem Winkel der Stadt, sie sind ein ständiger Begleiter beim Spaziergang durch Athen. Direkt am Eingang steht das gut erhaltene Hadrianstor, ein eleganter Triumphbogen, der die Grenze zwischen der alten und der neuen Stadt markierte. Auf der einen Seite steht eingraviert „Dies ist Athen, die alte Stadt des Theseus“, auf der anderen „Dies ist die Stadt des Hadrian und nicht des Theseus“. Ein Stück kaiserliches Ego in Marmor.
📍 Lage des Olympieion: Östlich der Akropolis, an der Nationalstraße 91
💶 Eintritt für das Olympieion: 6 €
Highlights in der erweiterten Athener Innenstadt
#15 Syntagma-Platz & Wachablösung
Der Syntagma-Platz (Platz der Verfassung) ist das politische Zentrum Athens. Das imposante Gebäude an der Stirnseite des Platzes ist das griechische Parlament, das in einem ehemaligen Königspalast aus dem 19. Jahrhundert residiert. Davor liegt das Grabmal des Unbekannten Soldaten, das rund um die Uhr von den sogenannten Evzonen bewacht wird, der ehemaligen königlich-griechischen Leibgarde.
Die Wachablösung der Evzonen ist ein echtes Spektakel, denn zu jeder vollen Stunde wechseln die Elitesoldaten in ihren traditionellen Uniformen mit den Fustanella-Röcken und Pompom-Schuhen (Tsarouchia) die Wache. Der zeremonielle Stechschritt sieht auf den ersten Blick fast komisch aus, hat aber eine tiefe symbolische Bedeutung. Die große Wachablösung mit Militärkapelle findet sonntags um 11 Uhr statt und ist besonders sehenswert, aber auch ordentlich besucht.
📍 Lage des Syntagma-Platzes: Zentraler Platz von Athen | Metro Syntagma (Linien 2 & 3) | Wachablösung stündlich, kostenlos
#16 Nationalgarten & Zappeion
Der Nationalgarten von Athen ist der grüne Ruhepol im Herzen Athens, direkt hinter dem Parlamentsgebäude gelegen. Angelegt unter Königin Amalia bietet er auf 15 Hektar seltene Pflanzen, verschlungene Wege, kleine Teiche mit Schildkröten und antike Säulenfragmente zwischen den Bäumen. Besonders an heißen Tagen im Juli und August waren die schattenspendenden Bäume für uns eine geradezu erlösende Abwechslung nach dem Schwitzen auf den archäologischen Stätten. Die Pergola von Königin Amalie ist dazu ein tolles Fotomotiv.
Der Nationalgarten ist für Familien ein wahres Paradies, denn hier gibt es weder Lärm noch Straßenverkehr oder Gedränge. Der Spielplatz im Nationalgarten wurde vor ein paar Jahren komplett renoviert und ist stets das absolute Athen-Highlight unserer Tochter. Eine riesige Matsch-Küche mit Goldgräber-Bereich, Klettergerüste und viel Schatten unter alten Bäumen. Hier kann man locker einen halben Nachmittag verbringen, während die Eltern endlich mal durchatmen.
Am südlichen Ende des Gartens steht das Zappeion, ein neoklassisches Prunkgebäude, das der Architekt Ernst Ziller für die Olympischen Spiele 1896 entwarf. Für uns ist es schlicht und ergreifend eines der schönsten Gebäude in Athen. Die Symmetrie der Fassade, die eleganten Säulen, der halbkreisförmige Innenhof mit seinem Schachbrettmuster, einfach wow! Das Zappeion ist im Sommer häufig Veranstaltungsort für freie Konzerte und DJ-Sets. Am besten fragst du deinen Gastgeber nach den Terminen.
📍 Lage des Nationalgarten von Athen: Hinter dem Syntagma-Platz | Eintritt kostenlos
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#17 Panathinaiko-Stadion (Kallimarmaro)
Das Panathinaiko-Stadion, von den Athenern liebevoll Kallimarmaro (schöner Marmor) genannt, ist das einzige vollständig aus weißem Marmor erbaute Stadion der Welt. Im Jahr 1896 fanden hier die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt, ein historischer Moment, der die moderne Sportgeschichte begründete. Noch heute fasst das Stadion rund 80.000 Zuschauer.
Du kannst die steilen Marmorränge hinauflaufen (von oben fantastischer Blick über die Stadt), eine Runde auf der Bahn drehen und dich auf das Siegerpodest stellen. Ein Audioguide erzählt die Geschichte des Stadions von der Antike bis zu den Olympischen Spielen 1896 und ist wirklich gut gemacht. In der Tunnelpassage unter den Rängen gibt es eine kleine Ausstellung mit olympischen Fackeln und historischen Fotos. Der Eintrittspreis ist zwar relativ hoch, aber der Blick von der obersten Reihe auf die Akropolis ist genial.
📍 Lage des Panathinaiko-Stadion: Südöstlich des Nationalgartens
💶 Eintritt für das Panathinaiko-Stadion: 12 €
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#18 Varvakios Agora (Athener Zentralmarkt)
Die Varvakios Agora in der Athinas-Straße zwischen Omonia und Monastiraki ist der älteste und größte Markt Athens und ein Erlebnis für alle Sinne. In der riesigen Markthalle hängen ganze Lammhälften an Haken, Fischhändler schreien ihre Preise in die Halle, daneben türmen sich Berge von Oliven, Käse und getrockneten Kräutern. Es riecht nach Meer, Fleisch und frischen Gewürzen gleichzeitig und die Atmosphäre ist so orientalisch wie kaum ein anderer Ort in Europa.
Genau das macht den Zentralmarkt so faszinierend: Hier spürst du, dass Athen irgendwie in der Mitte zwischen Orient und Okzident liegt. Touristen zählen hier definitiv zur seltenen Art. Stattdessen triffst du Athener Hausfrauen beim Feilschen, Tavernenköche die ihren Tageseinkauf machen und Straßenkatzen die auf Abfälle hoffen. In den kleinen Kafeneions und Mezebars (Tipp: Oinomageireio Epirus) innerhalb und rund um die Markthalle bekommst du übrigens die günstigste und authentischste griechische Küche der Stadt.
📍 Lage des Athener Zentralmarkt: Athinas-Straße, zwischen Monastiraki und Omonia
🕐 Öffnungszeiten des Athener Zentralmarkt: geöffnet Mo–Sa ca. 7:00–18:00 Uhr
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💡 Unser Tipp für den Athener Markt: Am besten kommst du vormittags zwischen 8 und 11 Uhr, dann ist der Markt am lebendigsten. Aber der Athener Großmarkt ist nichts für schwache Gemüter. In der Fleischhalle hängen ganze Tierkörper offen in der Luft. Die Fischabteilung ist dagegen erstaunlich ästhetisch und bietet frischen Fang aus der Ägäis. Für Fotografie-Enthusiasten ist die Halle auf jeden Fall ein tolles Sammelsurium skurriler Motive.
#19 Lykavittos-Hügel
Mit 277 Metern ist der Lykavittos (auch Lykabettus) der höchste Punkt Athens und bietet das beste 360-Grad-Panorama über die gesamte Stadt. Oben erwartet dich die kleine weiß getünchte Kapelle Agios Georgios, ein Restaurant und ein unschlagbarer Blick, der bei klarer Sicht bis zum Saronischen Golf reicht. Besonders zum Sonnenuntergang ist der Lykavittos magisch und entsprechend beliebt.
Du kannst zu Fuß in etwa 30 Minuten vom Stadtteil Kolonaki aus hinaufwandern. Der Weg führt durch einen schattigen Pinienwald, aber im Sommer wird es auf dem baumlosen Gipfelplateau richtig heiß, zwei Cafés sorgen für Erfrischung. Für alle, die wenig Zeit haben oder Lauffaule sind: Ja, man kann sogar mit dem Auto den Hügel hinauffahren und nach zwei Minuten Fußmarsch den Aussichtspunkt erreichen :-). Alternativ kannst du auch die einzige Standseilbahn von Athen nehmen, um zum Gipfel zu kommen.
📍 Lage des Lykavittos-Hügel: Nordöstlich des Zentrums, oberhalb von Kolonaki
💶 Eintritt für die Lykavittos-Standseilbahn: ca. 13 € Hin- und Rück
Bedeutende Museen in Athen
#20 Nationales Archäologisches Museum
Das Archäologisches Museum Athen (auch Nationale Archäologische Museum oder Nationalmuseum) ist eines der bedeutendsten Museen weltweit und beherbergt die größte Sammlung griechischer Antiken überhaupt. Die Sammlung umfasst über 11.000 Exponate, von der goldenen Maske des Agamemnon über mykenische Goldschätze und lebensgroße Bronzeskulpturen bis hin zu detailreichen Vasenmalereien und filigranem Schmuck. Hier wird dir die Dimension der griechischen Zivilisation erst richtig bewusst.
Das Museum liegt etwas abseits der touristischen Innenstadt in der Patission-Straße und wird deshalb von vielen Kurztrip-Touristen links liegen gelassen. Ein großer Fehler! Wir haben das Nationalmuseum erst bei unserem dritten Athen-Besuch entdeckt und waren sofort begeistert. Hätten gut und gerne noch zwei bis drei Stunden länger drinbleiben können. Die mykenische Abteilung und die Bronzeskulpturen-Galerie sind absolut weltklasse.
📍 Lage des Archäologisches Museum Athen: Patission-Straße 44, nördlich von Omonia | Metro Victoria oder Omonia (je 10 Min. Fußweg)
🕐 Öffnungszeiten des Nationalmuseums von Athen: Mi–Mo 8:00–20:00 (Sommer) | Di 13:00–20:00
💶 Eintritt für das Archäologische Museum Athen: ca. 20 €
💡 Unser Tipp für das Nationalmuseum in Athen: Plane mindestens zwei Stunden ein, Geschichtsinteressierte und Mythologie-Fans brauchen eher einen halben Tag. Die beste Zeit für einen Besuch ist nachmittags, wenn die Reisegruppen bereits abgezogen sind. Der Museumsshop hat übrigens hervorragende Repliken als Mitbringsel. Wer dann immer noch nicht genug von Kultur und Geschichte hat, besucht das Nationale Historische Museum Athen, in dem sich einst der alte Parlamentssaal Griechenlands befand.
#21 Benaki-Museum & Museum für Kykladische Kunst
Zwei weitere Museen im eleganten Stadtteil Kolonaki, die Kulturliebhaber nicht verpassen sollten. Das Benaki-Museum in einer prachtvollen neoklassischen Villa zeigt griechische Kultur vom Neolithikum bis in die Moderne, von byzantinischen Ikonen über osmanische Textilien bis zu Gemälden der griechischen Revolution. Die Dachterrasse mit Blick auf den Nationalgarten und den Lykavittos ist allein den Besuch wert.
Das Museum für Kykladische Kunst (Goulandris) beherbergt eine einzigartige Sammlung kykladischer Marmorfiguren aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Diese minimalistischen, fast modernen Skulpturen haben Künstler wie Picasso und Modigliani inspiriert.
📍 Lage der Athener Museen: Beide im Stadtteil Kolonaki, fußläufig zueinander
💶 Eintritt für die Athener Museen: Benaki ca. 12 € | Kykladische Kunst ca. 12 €
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Sehenswürdigkeiten bei Piräus
#22 Piräus: Mikrolimano, Kastella & Stavros Niarchos
Die meisten Athenbesucher kennen Piräus nur als den Hafen, von dem die Fähren zu den Inseln ablegen. Dabei lohnt sich ein Abstecher durchaus, vor allem wenn du ohnehin eine Nacht vor der Fähre hier verbringst. Die idyllische Hafenbucht Mikrolimano im Südosten von Piräus ist gesäumt von Fischtavernen und Segelbooten. An einem warmen Abend hier am Wasser zu sitzen und frischen Fisch zu essen, während die Sonne hinter Salamis untergeht, hat was von griechischer Inselidylle mitten in der Großstadt.
Direkt über dem Hafen von Mikrolimano liegt das Altstadtviertel von Piräus, das Kastella heißt. Ein Besuch lohnt sich, denn die pastellfarbenen Herrenhäuser und der fantastische Panoramablick auf den Saronischen Golf sind einfach nur toll. Die wenigsten Touristen verirren sich hierher, dabei ist der Ausblick von der Spitze des Hügels (Profitis Ilias) an klaren Tagen atemberaubend: Du siehst Aegina, die Küste des Peloponnes und das offene Meer.
Etwas weiter südlich, an der Küste in Kallithea, steht das Stavros Niarchos Foundation Cultural Center (SNFCC), ein modernes Meisterwerk des Architekten Renzo Piano. Der riesige Komplex beherbergt die Griechische Nationalbibliothek und die Nationaloper und ist umgeben von einem wunderschönen, frei zugänglichen Park mit Blick auf die Bucht von Phaleron. Besonders für Familien ein tolles Ausflugsziel mit Spielplätzen, Wasserspielen und weiten Grünflächen.
📍 Anreise nach Piräus: Mikrolimano und Kastella per Metro Linie 1 bis Piräus (25 Min. ab Monastiraki) | SNFCC per Tram oder Bus 550 ab Syntagma
→ Hier findest du alle unsere Athen Beiträge und viele weitere nützliche Tipps zur Hauptstadt im Überblick:
FAQ zu Athen Sehenswürdigkeiten
Was muss man in Athen unbedingt gesehen haben?
Die Akropolis mit dem Parthenon ist natürlich das absolute Must-See. Darüber hinaus empfehlen wir die Antike Agora mit dem Hephaistos-Tempel, der für uns persönlich sogar beeindruckender ist als die Akropolis selbst. Ein Spaziergang durch Plaka und Anafiotika, der Sonnenuntergang am Areopag oder Philopappos-Hügel und das Nationale Archäologische Museum runden einen perfekten Athen-Besuch ab.
Wie viele Tage braucht man für die Sehenswürdigkeiten in Athen?
Für die wichtigsten Highlights reichen 2 volle Tage, aber wer die Museen, Viertel und Aussichtspunkte entspannt erkunden möchte, plant besser 3 bis 4 Tage ein. Wir haben bei sechs Besuchen immer noch neue Dinge entdeckt. Als grobe Orientierung: Tag 1 für Akropolis, Plaka und die antiken Stätten, Tag 2 für Museen, Nationalgarten und Lykavittos, und ein optionaler Tag 3 für Piräus oder einen Ausflug.
Wie viel kostet der Eintritt zur Akropolis?
Das Akropolis-Ticket kostet 30 Euro für Erwachsene (25 bis 64 Jahre), ganzjährig. EU-Bürger unter 25 und Studierende mit gültigem Ausweis haben freien Eintritt. Es gibt keine Kombitickets mehr, jede Sehenswürdigkeit muss einzeln bezahlt werden. Tickets unbedingt vorab online mit Zeitfenster buchen, die Tageskontingente sind auf 20.000 Besucher begrenzt!
Welche Sehenswürdigkeit in Athen ist am meisten unterschätzt?
Für uns ganz klar die Antike Agora mit dem Hephaistos-Tempel und der Stoa des Attalos. Während sich alle auf der Akropolis drängeln, hast du hier oft deine Ruhe und kommst den antiken Bauwerken viel näher. Auch der Kerameikos und die Hadriansbibliothek sind echte Juwelen, die die wenigsten Besucher auf dem Schirm haben. Und die Varvakios Agora, der Zentralmarkt, ist ein Erlebnis für alle Sinne.
Wo ist der beste Aussichtspunkt in Athen?
Der Lykavittos-Hügel bietet das größte 360-Grad-Panorama und ist der Klassiker. Kaum bekannt sind die Südausläufer des Philopappos-Hügels, von dort hast du Blick auf Südathen, Piräus und die Saronischen Inseln, ganz ohne Massen. Der Areopag direkt neben der Akropolis ist der beliebteste Treffpunkt zum Sonnenuntergang, allerdings auch am vollsten und wegen der glatten Felsen etwas riskant.
Gibt es noch ein Kombiticket für die Athen Sehenswürdigkeiten?
Das beliebte Kombiticket für 30 Euro, das fünf Tage lang Zutritt zur Akropolis und sechs weiteren archäologischen Stätten gewährte, wurde im April 2025 leider abgeschafft. Seitdem muss jede Sehenswürdigkeit einzeln bezahlt werden. Wer mehrere Stätten besuchen möchte, sollte mit Gesamtkosten von 60 bis 80 Euro für Eintritte rechnen. Private Anbieter wie GetYourGuide bieten Bundle-Tickets an, die sich lohnen können.
Sind die Athen Sehenswürdigkeiten für Familien mit Kindern geeignet?
Auf jeden Fall, aber mit Einschränkungen. Die Akropolis ist für Kinderwagen ungeeignet (steil, Marmor, kein Schatten), der Nationalgarten mit seinem renovierten Spielplatz dafür ein Paradies. Das Panathinaiko-Stadion begeistert Kinder zum Herumrennen, das Akropolis-Museum hat einen Glasboden der fasziniert. Unsere kleine Tochter war vom Zentralmarkt eher verstört (hängende Lammhälften), dafür liebte sie den Spielplatz im Nationalgarten und die Katzen in Anafiotika.
Kann man die archäologischen Stätten in Athen auch im Winter besuchen?
Ja, und wir empfehlen es sogar! Im Winter (November bis März) sind die Sehenswürdigkeiten deutlich leerer, die Temperaturen angenehm mild (10 bis 15 Grad) und die Eintrittspreise teilweise reduziert. Die Öffnungszeiten sind kürzer (meist bis 17 Uhr statt 20 Uhr), aber dafür erlebst du die Akropolis und die Agora fast ohne Menschenmassen. Unser Dezember-Besuch war einer der schönsten.
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