Der nördliche Epirus mit der Zagori Region ist eine bisher unentdeckte Perle auf dem griechischen Festland. Kaum eine andere Ecke besitzt so viele Naturschönheiten. Immergrüne Berge, uralte Steinbrücken, kristallklare Flüsse und geheimnisvolle Bergdörfer.

Die Region Zagori grenzt im Norden an Albanien und ähnelt durch ihre mächtigen Gebirgszüge mehr der Schweiz, als dem Griechenland aus dem Reisekatalog. Tatsächlich besteht die Landmasse von Griechenland über 70% aus Gebirgen.

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Epirus: Gebirge so weit das Auge reicht

Der Nordwesten des Landes ist bisher kaum touristisch erschlossen und genau das macht den Epirus so attraktiv für individuelle Entdecker. Schnapp dir einen Mietwagen und begib dich auf Entdeckungsreise in ein völlig unbekanntes Griechenland. Ein Roadtrip durch diesen unberührten Landstrich ist ein unvergessliches Erlebnis und du solltest dafür mindestens eine Woche einplanen.

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Spektakuläre Wanderung durch die Vikos Schlucht

Wer Ruhe und Entspannung sucht kommt im Epirus voll auf seine Kosten. Auf zahlreichen Wanderwegen kannst du die intakte Natur erkunden. An vielen Orten findest du dich allein wieder, umgeben von unzähligen Pflanzenarten und dem Duft der Bergkräuter. Ab und an kreuzt eine Schildkröte deinen Weg. Auch eine kleine Population von Bären und Wölfen soll es hier in den tiefen Wäldern noch geben.

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Kleine Landschildkröten fühlen sich im Epirus wohl

Die Bergregion rund um den Pindos- und Vikos-Aoos Nationalpark ist vor allem für Wanderer und Naturliebhaber ein ideales Reiseziel. Wir stellen dir anbei unsere Epirus Highlights aus der nördlichen Region vor:

#1 Zeitreise in die Zagoria-Dörfer

Im Nordwesten von Griechenland, versteckt zwischen den meterhohen Gipfeln des Pindos- Gebirges, liegt ein bisher kaum entdeckter Schatz. Über 40 malerische Zagoria- Dörfer mit traditionellen Steinhäusern und Schieferdächern nehmen dich mit auf eine Zeitreise und warten darauf entdeckt zu werden.

Hier in Zagorochoria, was auf slawisch „Dörfer hinter den Bergen“ bedeutet, empfängt dich ein völlig anderes Griechenland. Die einzigartige Architektur der Zagoria- Dörfer, die kulinarischen Spezialitäten und liebenswerten Bewohner machen diese Bergregion im Epirus zu einem echten Sehnsuchtsort.

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Die einzigartige Architektur der Zagorochoria

Zagori lässt sich am besten mit dem eigenen Auto erkunden. Mindestens zwei bis drei Tage solltest du einplanen, um die Dörfer mit ihren gepflasterten Gassen, grauen Schieferdächern und bunten Fensterläden kennenzulernen. Die meisten Steinhäuser stehen unter Denkmalschutz und wurden aufwendig restauriert.

Ein besonderes Highlight ist es, in einem der alten Steinhäuser zu übernachten. Die meisten wurden zu traditionellen Gästehäusern ausgebaut und ein Aufenthalt ist ein unvergessliches Erlebnis. Vier Nächte haben wir im wunderschönen Gioraldi Mountain Resort* im Dorf Ano Pedina verbracht. Wir haben uns hier so wohlgefühlt, dass wir wiederkommen werden.

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Ausblick auf das Bergdorf Ano Pedina

Die Zagoria- Dörfer sind bisher vom Massentourismus verschont geblieben und verzaubern vor allem durch ihre Ursprünglichkeit. Es gibt keine großen Hotelanlagen, Supermärkte, Banken oder Shoppingmeilen. Der sanfte Tourismus der Region Zagori schafft eine Exklusivität, die dennoch für jeden erschwinglich bleibt.

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Anlaufstelle vieler Tagestouren: Der Ort Papingo

Aber auch außerhalb der Dörfer hat die Region so einiges zu bieten. Kaum übersehbar sind die massiven Steinbogen- Brücken. Die architektonischen Meisterwerke sind das Wahrzeichen der Zagori- Region. Sehr viele der alten Steinbrücken findest du zwischen den Dörfern Dilofo und Kipi. Die dreibogige Brücke „Plakidas“ (auch „Kalogeriko“) zählt zurecht zu den schönsten von Zagori.

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Die beeindruckende Zagori-Steinbrücke Plakidas

Das Zagoria-Dorf Monodendri

Am bekanntesten ist das Zagoria- Dorf Monodendri. Obwohl sich hierher auch einige Touristenbusse aus Ioannina verirren, hält sich der Besucheransturm bisher in Grenzen. Die Ortschaft besitzt einen schönen Dorfplatz mit einer großen Platane, sowie schmucke Kafenia und traditionelle Tavernen. Es lohnt sich ein Spaziergang durch die fotogenen Gassen.

Von Monodendri empfiehlt sich außerdem ein Abstecher zum Oxya Aussichtspunkt und zum Kloster Agia Paraskevi. Letzteres liegt spektakulär auf einem Felsvorsprung in der Vikos-Schlucht.

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Die schmucken Gassen von Monodendri

Das große und kleine Papingo

Ebenfalls ein beliebtes Ziel ist das Zagori-Dorf Megalo Papingo im Westen der Region. Die Steinhäuser drängen sich hier dicht an den Fuße des Pindos- Massivs mit dem Berg Tymfi. Bei klarer Sicht ist die Kulisse atemberaubend! Bis ins Frühjahr sind die Gipfel meist schneebedeckt. Auch in Papingo gibt es einige Restaurants und Cafés, sowie kleine Geschäfte mit Handarbeiten.

Papigko Greece Zagorochoria
Beeindruckende Kulisse im Örtchen Papingo

Von Papingo geht es weiter ins Zagoria- Nachbardorf Mikro Papingo. Auf halber Strecke sind die Rock Pools sehr sehenswert. Der Fluss Rogova bahnt sich hier den Weg durch eine felsige Schlucht. Über Jahrmillionen haben sich kleine Steinpools geformt, die vor allem im Sommer eine willkommene Abkühlung sind.

Papigko Rock Pools Greece
Rock Pools: Die ideale Abkühlung im Sommer

Von Mikro Papingo startet außerdem die Tageswanderung (6-7 Stunden) zum Drakolimni, dem Drachensee auf 2.000 Metern Höhe. Dem pittoresken Bergsee wird eine mystische Bedeutung zugesprochen. Einst soll hier ein Drache Zuhause gewesen sein. Auf dem Weg zum See gibt es auf halber Strecke eine Schutzhütte (Refuge), die im Sommer geöffnet ist. Für Wanderfreunde ist dies einer der schönsten Ausflüge in der Zagori-Region.

Mikro Papigko Drakolimni Wanderung
Direkt am Hang des Tymfi Berg gelegen, Mikro Papigko

Auf dem Weg nach Aristi, dem Nachbarort von Papingo, lohnt sich ein kurzer Stopp an der Papingo Brücke. Hier schlängelt sich der Voidomatis Fluss mit seinem strahlend blauen Wasser entlang. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Rafting- Touren und ein echtes Highlight in der Region Epirus. Außerdem gibt es einen verwunschenen Wald, der ebenfalls sehr sehenswert ist.

Mystical Forest Aristi Greece
Verwunschener Wald bei Aristi

Bergdorf Tsepelovo

Auch das größte Zagoria- Dorf Tsepelovo ist einen Abstecher wert. Der Ort ist Verwaltungssitz der Bergregion und besticht durch fotogene Gassen und einen gemütlichen Platia. Hier sitzen die Einheimischen bei einem Kaffee zusammen, Kinder spielen unter der großen Platane.

Zagori Griechenland Traditionelles Dorfleben
Traditionelles Zagori Dorfleben

Eine herrliche Dorfidylle, die du bei einem Spaziergang durch die Gassen am besten genießen kannst. Gleich hinter dem Dorfplatz befindet sich außerdem das alte Apotheken- Häuschen. Mit seinen strahlend blauen Fensterläden ist die wohl hübscheste Retro- Apotheke Griechenlands nicht zu übersehen.

Tsepelovo Apotheke Zagori Griechenland
Die Zagori Apotheke von Tsepelovo

Dorfidylle in Dilofo

Etwas ruhiger geht es im Zagoria-Dorf Dilofo zu. Der Ort ist überschaubar, aber nicht weniger schön, als die anderen. Auch hier säumt eine große Platane den Dorfplatz mit zugehöriger Taverne. Die meisten Gebäude und die alten Steingassen sind noch in ihrem ursprünglichen Zustand und lassen sich am besten bei einem kurzen Spaziergang durch das Dorf entdecken.

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Beschauliches Zusammensein an der Dorf-Platane

#2 Traumkulisse Vikos-Schlucht

Ein Naturphänomen der Superlative! Die Vikos-Schlucht ist laut Guiness Buch der Rekorde mit bis zu 1.000 Metern die tiefste Schlucht der Welt, zumindest im Verhältnis von Höhe zu Breite. Die unberührte Schönheit des Nationalparks ist einzigartig und du solltest dir mindestens ein bis zwei Tage Zeit nehmen, um die Vikos-Schlucht zu entdecken.

Vikos Schlucht Griechenland
Vikos Schlucht: Die tiefste Schlucht der Welt

Auf einer sechsstündigen Wanderung, dem Vikos-Trail, kannst du die Schlucht zu Fuß durchqueren. Der 12 Kilometer lange Wanderpfad führt von Monodendri oberhalb des Flusses Voidomatis entlang und endet im Dorf Vikos.

Wenn du nicht so viel Zeit mitbringst, empfehlen wir dir die Kurzvariante. Vom Dorf Vikos führt ein Pfad hinunter zum Fluss und zur Panagia-Kapelle. Für die 1,5 Kilometer ist festes Schuhwerk hilfreich, da der Weg voller Geröll ist.

Schon von weitem kannst du die herrlichen Farben des Voidomatis erkennen. Der Fluss ist einer der saubersten Europas und entspringt hier an mehreren Quellen in der Vikos-Schlucht.

Vikos Schlucht Voidomatis Quelle Wanderung
Die Quellen des Voidomatis Flusses

Wir haben in dem frischen Quellwasser gleich unsere Flaschen für den Rückweg aufgefüllt. Die gesamte Wanderung dauert mit Besuch der Quellen und der Kapelle etwa zwei bis drei Stunden. Im Frühjahr blüht die gesamte Schlucht in den herrlichsten Farben und der Duft der Wildkräuter begleitet dich auf dem gesamten Weg.

Vikos Zagoria Wanderungen Griechenland
Der Voidomatis Fluss, ein einzigartiges Farbenspiel

Aussichten auf die Vikos-Schlucht

Ein herrliches Panorama der Vikos-Schlucht hast du außerdem an zwei Aussichtspunkten. Der Oxya Viewpoint befindet sich etwa acht Kilometer von Monodendri entfernt. Da hier auch die Touristenbusse Halt machen, ist der Ort stärker frequentiert. Von einer Parkbucht sind es nur einige Meter zu Fuß bis vor zum Aussichtspunkt. Nicht alle Bereiche sind umzäunt und der Felsvorsprung fällt senkrecht hinab, daher ist besondere Vorsicht geboten.

Auf halber Strecke zum Oxya Aussichtspunkt kommst du außerdem an einem Steinwald vorbei. Die grauen Felsen schauen wie Pfannkuchen aus und wirken bizarr in der knochigen Landschaft. Sie wurden vor allem als Baumaterial für die typischen Steinhäuser der Zagoria-Dörfer genutzt.

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Der Steinwald bei Monodendri

Ein weiterer grandioser Ausguck in die Schlucht befindet sich beim Dorf Vradeto. Da man etwa 20 Minuten zum Aussichtspunkt “Beloi” wandern muss, ist dieser Ort nicht so touristisch überlaufen. Der Ausblick auf die Schlucht von hier aus ist spektakulär und die frontale Ansicht des Canyons fanden wir schöner als beim Oxya Viewpoint.

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Ausblick vom Beloi Aussichtspunkt

Vom Dörfchen Vradeto lohnt sich außerdem ein Abstecher zu den “Vradeto Steps” (Skala). Eine alte Steintreppe wurde hier in mehreren Spitzkerben in den Berg gehauen. Die über 1.000 Stufen waren bis in die 70er Jahre der einzige Verbindungsweg zwischen den Dörfern Kapesovo und Vradeto.

Vradeto Steps Vikos Zagoria
Die Vradeto Steps

#3 Rundgang durch Ioannina

Die Hauptstadt des Epirus ist meist auch der Ausgangspunkt für einen Besuch der Zagoria-Dörfer. Ioannina ist sehenswert und du solltest dir mindestens einen Tag Zeit nehmen, um die Stadt zu erkunden.

Die über 300 Jahre lange Herrschaft der Osmanen hat das Stadtbild nachhaltig geprägt. Zu besonderer Bekanntheit kam der türkisch-albanische Herrscher Ali Pascha, „der Löwe von Ioannina“, dessen Grabmal neben der Fetichie-Moschee besichtigt werden kann. Bis 1912 war dieser Teil des Epirus und die Stadt Ioannina fest in der Hand türkischer Besatzer. Die historische Altstadt ist noch heute von einer mächtigen Festungsmauer umgeben.

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Alt trifft Neu: Bunte Fassaden entlang der Stadtmauer

Auf einem kleinen Rundgang durch die engen Gassen bekommst du einen Eindruck von der typischen Architektur. Viele der Gebäude stammen aus der osmanischen Besatzungszeit. Am Nordende der Altstadt liegt mit der Aslan-Pascha- Moschee das bedeutendste Bauwerk der Stadt. In dem Gotteshaus ist heute ein Volkskunde- Museum untergebracht.

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Aslan-Pascha Moschee in Ioannina

Sehenswertes in Ioannina

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Pamvotida- See. Da dieser keinen natürlichen Wasseraustausch hat, ist der grünlich-graue See stark mit Algen belastet. Auch wenn Baden hier nicht mehr möglich ist, lohnt sich ein Bootsausflug auf die im See gelegene Insel Nissi. Hier findest du mehrere byzantinische Kirchen und Klöster, die besichtigt werden können. Ausflugsboote fahren meist halbstündlich für ca. 3 Euro auf die Klosterinsel.

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Pamvotida See

Entlang der Uferpromenade von Ioannina haben sich zahlreiche Cafés und Restaurants niedergelassen. Trotz der mehr als 100.000 Einwohner zeigte sich uns die Stadt am Wochenende sehr gemütlich. Es gibt unzählige kleine Geschäfte und Boutiquen. Auch die Silberschmiede hat ihren Ursprung in Ioannina und es gibt einige Läden, die handgefertigte Schmuckstücke verkaufen.

Die große Dichte an Bars und Clubs verrät außerdem, dass Ioannina eine lebendige Studentenstadt ist. Besonders schön fanden wir die Gasse “Stoa Liampei” mit ihren hippen Bars. Hier wird die Nacht zum Tag gemacht.

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Kleine Cafés laden zum Verweilen ein

Außerhalb von Ioannina empfiehlt sich ein Ausflug zur Perama Tropfsteinhöhle. Die 1,5 Mio. Jahre alte Höhle liegt nur etwa vier Kilometer nördlich der Stadt. Im Inneren herrscht eine konstante Temperatur von 17 Grad. Die Tropfsteinformationen sind spektakulär und können auf etwa 1,5 Kilometer Länge besichtigt werden. Es gibt einen Guide (Griechisch/Englisch), der Besucher in 45 Minuten durch die Höhle führt.

Hier haben wir übernachtet

Gioraldi Mountain Resort

Wir haben vier Nächte im Gioraldi Mountain Resort* im hübschen Zagoria-Dorf Ano Pedina verbracht. Die Unterkunft war ein Traum und wir hätten sie uns nicht schöner vorstellen können. Die Eigentümer Margarita und Kostas haben hoch oben im Dorf ein Ensemble an Steinhäusern aufwendig und mit sehr viel Liebe restauriert.

Die Zimmer sind sehr geschmackvoll eingerichtet und enthalten sogar einen eigenen Kamin für kalte Winternächte im Epirus. Im bepflanzten Innenhof sitzt du gemütlich und genießt die Stille an diesem friedlichen Ort.

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Geschmackvolle Zimmer im traditionellen Stil

Das Frühstück wird jeden Morgen von den liebenswerten Mitarbeitern Evi und Philipp serviert und lässt keine Wünsche offen. Hausgemachte Gemüsekuchen und Marmelade, selbst gebackenes Brot, Omelette und süße Stückchen, danach ist man gestärkt für den ganzen Tag. Das gesamte Team ist uns während unseres Aufenthalts sehr ans Herz gewachsen und wir fühlten uns wie in einer großen Familie.

Hier kannst du dir die Unterkunft genauer anschauen: Gioraldi Mountain Resort*

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Gioraldi Mountain Resort: Ideal für Ruhesuchende

Das Zagoria-Dorf ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden. Die malerischen Steinhäuschen von Ano Pedina ziehen sich entlang eines Berghanges. Neben einigen Gästehäusern und einer Kirche gibt es auch Tavernen und Cafés, die die Gäste vor Ort kulinarisch verwöhnen.

Unsere Lieblings-Tavernen im Epirus

Die Bergregion des Epirus lässt jedes Gourmetherz höherschlagen. Kulinarisch ist diese Region gemeinsam mit Westmakedonien einsame Spitze. Nirgendwo anders in Griechenland haben wir bisher so gut gegessen. Frische Pilze, Wildspargel, Spinat-Kuchen, Löwenzahn- Salat und herrliche Wildkräuter.

Besonders köstlich gespeist haben wir in Dilofo in der Taverne „Lithos stou Taki“. Es handelt sich dabei um ein typisches Zagori Restaurant. Die traditionellen Speisen sind frisch und hausgemacht und werden von sehr freundlichen Kellnern serviert. Vor allem die Kichererbsen mit Aubergine und der Rote Beete Salat waren ein echter Genuss. Das Ambiente auf der Terrasse ist gemütlich und du hast einen fantastischen Blick aufs Dorf.

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Die Taverne Lithos stou Taki

Ebenfalls hervorragend war das Restaurant “Dizaki” im Zagoria-Dorf Ano Pedina. Die Gerichte haben das gewisse Etwas und man speist auf Gourmet-Niveau. Das außergewöhnliche Ambiente des Restaurants ist für die Region Epirus überraschend anders. Die vorzügliche Küche hat ihren Preis. Hier zahlst du aufgrund der Exklusivität etwas mehr als im Durchschnitt.

Best Restaurant Epirus Dizaki
Dizaki Restaurant in Ano Pedina: Überraschend anders

Anreise und Fortbewegung

Du erreichst die Region Epirus am besten per Direktflug von Deutschland nach Thessaloniki. Mit einem Mietwagen ab Thessaloniki lässt sich die einsame Bergregion sehr gut erkunden. Von Thessaloniki bis nach Ioannina sind es über die Autobahn etwa drei Stunden. Auf der Strecke fallen Mautgebühren an. Alternativ kannst du auch von Thessaloniki mit einer kleinen Maschine nach Ioannina fliegen und vor Ort ein Auto ausleihen.

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Eine Mietwagen Rundreise durch den Epirus

Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise mit dem eigenen Auto/ Wohnmobil und Fähre von Italien nach Igoumenitsa. Der Fährhafen befindet sich an der Nordwestküste Griechenlands und ist nur etwa eine Fahrtstunde von Ioannina entfernt. Je nach Saison schwanken die Fährpreise für eine Überfahrt. Die Anreise über Italien lohnt sich vor allem, wenn du mehrere Wochen in Griechenland bleibst. Weitere Reisetipps in der Region Epirus findest du hier: Reiseziele Festland – Der Epirus.


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