Die meisten Reisenden kennen Athen nur als Zwischenstopp auf dem Weg zu den griechischen Inseln. Die Fähre geht morgens ab Piräus, also wird schnell noch eine Nacht in der Hauptstadt eingeplant und dann geht es weiter auf die Kykladen. Genau so haben wir es bei unserem ersten Besuch gemacht und genau das war ein Fehler, denn wir hatten keinen Schimmer was es in Athen alles zu entdecken gibt.
Morgens stehst du vor 2.500 Jahre alten Tempeln, mittags genießt du einen Freddo Kaffee in einer Rooftop-Bar und abends versinkst du im Sonnenuntergang über der Stadt. Genau dieser Mix macht einen Kurztrip nach Athen so reizvoll.
Tom & Ella
Anderthalb Tage hatten wir beim ersten Mal zur Verfügung, viel zu wenig. Am Ende blieb das Gefühl, die Hälfte der Highlights verpasst zu haben. Nach mittlerweile sechs Besuchen in der griechischen Hauptstadt wissen wir genau, was sich lohnt, was du dir sparen kannst und in welcher Reihenfolge du die Sehenswürdigkeiten am besten erlebst. Ob als Vorspann vor dem Inselhopping oder als krönender Abschluss nach Wochen auf Santorini, Naxos & Co.: Ein Kurztrip nach Athen lohnt sich immer.
Zeit also für einen gut durchdachten Athen-Städtetrip, bei dem nichts auf der Strecke bleibt, oder? Wir zeigen dir, wie du Athen am besten in 2 bis 3 Tagen erlebst:
Athen Karte: 64 sehenswerte Orte, 34 Restaurants & Cafés, 4 Strände und jede Menge Geheimtipps direkt auf dein Smartphone. Ideal für die Navigation vor Ort: Zur Athen Karte
Athen in 2 Tagen erkunden
Geht das? Na klar, aber mit Abstrichen. Athen besitzt über 70 Museen, mehr als ein Dutzend archäologische Stätten mit unzähligen Hinweistafeln und hübsche Altstadtviertel, durch die man sich tagelang treiben lassen könnte. Kulturfans schaffen in zwei Tagen unmöglich das komplette Programm. Aber für alle die Athen an einem Wochenende erleben und die wichtigsten Highlights mitnehmen wollen, haben wir den besten Mix zusammengestellt:
- Tag 1 in Athen: Stadtviertel Monastiraki → Römische Agora → Anafiotika → Plaka → Philopappos Hügel → Athener Akropolis → Areopag Sunset → Nightlife in Psyrri
- Tag 2 in Athen: Akropolis-Museum → Ermou-Street Shopping → Syntagma-Platz → Nationalgarten → Olympia-Stadion oder Nationalmuseum → Lykavittos Hügel
🇬🇷 Pame Athina!
Praktische Infos für deinen Athen-Städtetrip
✈️ Anreise nach Athen: Direktflüge ab Deutschland in 2,5–3 Std. | Metro Linie 3 vom Flughafen bis Monastiraki in 40 Min. (10 €) | Expressbus X95 zum Syntagma (5,50 €, rund um die Uhr) | Taxi-Transfer in ca. 30 Min. (50 €)
🚶 Fortbewegung in Athen: Die Innenstadt ist kompakt, alles zu Fuß erreichbar. Metro-Einzelticket 1,20 €, 5-Tage-Ticket 8,20 € → Athen Reisetipps
🛏️ Übernachten in Athen: Unsere Empfehlung: Plaka, Thiseio oder Koukaki. Hotels ab ca. 70 € → Athen Hoteltipps
🍽️ Essen in Athen: 15 persönlich getestete Restaurants nach Stadtteilen → Athen Restaurants
🎫 Athen-Eintrittspreise: Akropolis 30 € | Antike Agora 10 € | Olympia-Stadion 12 € | Nationalmuseum 12 € | EU-Bürger unter 25 frei!
Athen eignet sich hervorragend als Europa-Städtetrip am Wochenende, ganz so wie es mit Paris, London oder Lissabon längst üblich ist. Ryanair und Eurowings fliegen ab vielen Airports zum Schnäppchenpreis nach Athen, oft unter 50 Euro für den Hin- und Rückflug. Für zwei Tage reicht Handgepäck locker aus, im Sommer brauchst du ohnehin nur leichte Kleidung. Im Winter packst du einen Pulli ein und ziehst die Winterjacke im Flieger an. Wenn du Glück hast, sind im Dezember sogar schon frühlingshafte 16 Grad 🙂
Tag 1 in Athen: Altstadtviertel, Akropolis & Sonnenuntergang
Der erste Tag gehört der historischen Innenstadt und dem Tempelberg. Alles ist zu Fuß erreichbar, bequeme Schuhe sind Pflicht. Wir starten am Monastiraki-Platz, dem perfekten Orientierungspunkt für alles was kommt. Insgesamt legst du am ersten Tag in Athen rund 8 bis 12 Kilometer zurück. Im Hochsommer solltest du die Mittagshitze meiden und dich zwischen 12 und 15 Uhr in den schattigen Pinienwald am Philopappos oder in einer der Café-Bars zurückziehen, anstatt in der prallen Sonne durch die Altstadt zu braten.
Falls du wirklich nur einen Tag in Athen zur Verfügung hast und nicht alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden willst, empfiehlt sich der Hop-on/Hop-off Bus als Alternative. Du kannst dich entspannt zwischen den Highlights chauffieren lassen und die Stadt auf dich wirken lassen.
➲ Hop-on/Hop-off Ticket auf GetYourGuide buchen*
Vormittag: Monastiraki, Römische Agora, Anafiotika & Plaka
Starte deinen Tag am Monastiraki-Platz, direkt an der gleichnamigen Metrostation. Hier bekommst du sofort das volle Athen-Programm: Historische Gebäude neben modernen Bauten, Menschen aus aller Welt die Selfies schießen, Straßenmusiker und Künstler und über allem die Akropolis auf ihrem Felsplateau. In den Gassen rund um den Platz findest du neben den üblichen Souvenirshops auch echte Schätze, wie Olgianna Melissinos Sandals (handgemachte Ledersandalen seit 1920) und den OliveLand Shop (Naturkosmetik und Olivenöl).
Nördlich von Monastiraki liegt das Szeneviertel Psyrri, das schauen wir uns aber erst am Abend an. Stattdessen gehst du in südlicher Richtung an der Römischen Agora vorbei, wo du durch den Zaun den beeindruckenden Turm der Winde bestaunen kannst, ein achteckiger Marmorbau aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. der gleichzeitig als Sonnenuhr, Wasseruhr und Wetterstation diente. Gleich nebenan die Ruinen der Hadriansbibliothek, die die meisten Touristen übersehen weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, von einem Highlight zum nächsten zu hetzen.
Schlendere weiter bergauf Richtung Akropolis in das versteckte Anafiotika, das Kykladendorf mitten in Athen. Weiß getünchte Häuschen mit blauen Fensterläden, enge Treppen kleben direkt unterhalb der Akropolis. Blumenkübel vor der Haustür und Katzen auf jedem Fenstersims, hier leben noch viele Athener und jahrelang wehrte man sich gegen die Vermarktung von Ferienunterkünften. Der Name kommt von Siedlern der Kykladeninsel Anafi, die im 19. Jahrhundert zum Bau des Königspalastes nach Athen geholt wurden und kurzerhand ihre Inselarchitektur mitbrachten.
Anafiotika ist am Vormittag am ruhigsten, bevor die Instagram-Touristen über das ruhige Viertel einfallen. Danach geht es wieder bergab in südlicher Richtung, vorbei an der weiß gekalkten Kirche Saint George of the Rock, durch die Gassen von Plaka, dem ältesten und schönsten Viertel der Stadt. Pastellfarbene Herrenhäuser, blühende Bougainvillea und Tavernen an jeder Ecke. Plaka fühlt sich an wie ein Dorf mitten in der Großstadt.
🍽️ Restaurant-Tipps für Plaka und Monastiraki: In Plaka empfehlen wir das To Kafeneio für einen griechischen Kaffee oder eine typische Meze (griechische Tapas) oder das Plakaki Cafe, der Treffpunkt schlechthin in Plaka. Am Monastiraki-Platzes unbedingt die Bar A For Athens aufsuchen, die Dachterrasse mit Akropolis-Blick ist ein Traum, auch wenn die Getränkepreise es in sich haben.
Mittag: Flaniermeile Dionysiou Areopagitou & Philopappos-Hügel
Von Plaka aus kommst du am Südeingang zum Akropolisgelände vorbei und erreichst in wenigen Minuten die Dionysiou Areopagitou, Athens schönste Fußgängerzone am Südhang der Akropolis. Die breite, 830 Meter lange Promenade führt vorbei am Odeon des Herodes Atticus und verbindet Plaka mit den Stadtvierteln Thiseio und Koukaki. Hier lässt es sich wunderbar flanieren. Den ganzen Tag über triffst du auf Straßenmusiker – von Geigenspielern bis hin zu One-Man-Konzerten –, die für wohltuende Klänge sorgen.
Am Ende der Promenade erreichst du die Haltestelle Acropoli, an der auch die roten Hop-on-Hop-off-Busse halten. Dahinter beginnt der bekannteste Stadtpark Athens, der grüne archäologische Park Lofos Filopappou. Dort gibt es einige antike Athen-Highlights wie die Gefängnisse des Sokrates zu entdecken. Um den ganzen Stadtpark zu erkunden, brauchst du locker einen halben Tag. Die meisten zieht es zum 147 Meter hohen Philopappos-Hügel und das ist auch unsere Empfehlung für dich, um einen guten Überblick über Athen zu erhalten.
Der Aufstieg durch den schattigen Pinienwald dauert ca. 15 Minuten und ist zur Mittagszeit genau richtig, denn im Wald ist es deutlich kühler als in der aufgeheizten Innenstadt. Auf dem Weg passierst du die hübsche Kirche Agios Dimitrios Loumbardiaris aus dem 9. Jahrhundert, von dort sind es nur noch wenige Schritte in südlicher Richtung bis du das Philopappos-Monument mit Traumausblick erreichst.
Vom Philopappos halten wir uns nördlich und erreichen den Pnyx, die antike Versammlungsstätte der Athener Volksversammlung (Ekklesia). Der nackte Felsvorsprung besitzt noch Reste der antiken Stadtmauer und ist heute als Wiege der athenischen Demokratie bekannt. Dieser Aussichtspunkt ist wesentlich unbekannter, aber nicht minder schön. Der Blick von der alten Rednertribüne direkt auf die Akropolis und die Nordstadt ist einer der besten Fotospots in Athen, ganz ohne Menschenmassen!
Danach geht es vom Stadtberg hinunter zum Viertel Thiseio mit seinem markanten alten Observatorium am höchsten Punkt, wo du dir einen verdienten Nachmittags-Kaffee gönnen kannst, bevor es zur Antiken Agora und zur Akropolis geht. Übrigens ist Thiseio unser persönliches Lieblingsviertel, wenn es um Übernachten in Athen geht. Die Apartments in den Nebengassen sind recht preiswert und die Nähe zur Innenstadt ist unschlagbar. Alternativ empfiehlt sich das Hotel Thissio (Booking.com*) an der Promenade.
🍽️ Café-Tipps für Thiseio: In Thiseio findest du einige der charmantesten Cafés Athens mit direktem Blick auf die Akropolis. Unsere Favoriten sind Hill Athens Restaurant (Hauptpromenade) und Acropol Vintage (Nebengasse).
Nachmittag: Antike Agora & Athener Akropolis
Kulturfans machen nach der Kaffeepause einen Abstecher zur Antiken Agora (Eintritt ca. 10 €). Der Tempel des Hephaistos ist eines der am besten erhaltenen antiken Gebäuden Griechenlands und einer der coolsten Fotospots der Stadt. Die rekonstruierte Stoa des Attalos versetzt dich mit ihrer doppelstöckigen Säulenhalle direkt ins antike Athen. Man müsste sich eigentlich nur eine griechische Tunika überwerfen und die Zeitreise wäre perfekt.
Über die oberhalb der Antiken Agora verlaufende Promenade Apostolou Pavlou gelangen wir wieder zurück in Richtung Akropolis, wo wir am Nordeingang eintreten. Plane mindestens 1,5 bis 2 Stunden für den Rundgang ein. Im Sommer gibt es auf dem gesamten Gelände keinen einzigen Schatten, nimm genug Wasser mit und trag eine Kopfbedeckung. Kauf dir dein Akropolis-Ticket (30 €) unbedingt vorab online, im Sommer sind die Termine oft Wochen im Voraus ausgebucht. Akropolis-Tickets gibt es direkt bei GetYourGuide* zu erwerben:
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Bei unserem allerersten Akropolis-Besuch haben wir uns zur Mittagszeit im Hochsommer auf die Anlage begeben und die Hitze war gnadenlos und die Menschenansammlung mega störend. Beim zweiten Mal sind wir am späten Nachmittag auf der Akropolis gewesen und es war richtig angenehm. Wenn du die Wahl hast, besuche die Akropolis ab 16 Uhr oder komm in der Nebensaison. Das letzte Zeitfenster kurz vor Sonnenuntergang ist auch prima, dann genießt du das goldene Licht auf dem Parthenon und wirst am Ende mit allen anderen Besuchern höflich hinausgepfiffen.
→ Unser separater Beitrag über die Akropolis mit allen Infos, Tipps und Ticketpreisen gibt es hier: Akropolis von Athen
🏛️ Wie Athen zu seinem Namen kam: Der Legende nach stritten sich die Göttin Athena und der Meeresgott Poseidon darum, wer Schutzpatron der Stadt werden durfte. Poseidon stieß seinen Dreizack in den Felsen der Akropolis und ließ eine Salzwasserquelle entspringen. Athena dagegen pflanzte einen Olivenbaum. Die Bürger der Stadt entschieden sich für Athenas Geschenk, weil der Olivenbaum Nahrung, Öl und Holz spendete. Seitdem trägt die Stadt den Namen der Göttin der Weisheit. Noch heute steht ein Olivenbaum neben dem Erechtheion auf der Akropolis als Symbol dieser Sage.
Abend: Sonnenuntergang am Areopag & Nightlife in Psyrri
Zum Abschluss des Tages noch der kurze Aufstieg zum Areopag direkt neben der Akropolis. Der felsige Hügel ist abends der Treffpunkt der Stadt, hier sitzen Hunderte Menschen zum Sonnenuntergang und genießen das grandiose Panorama. Aber Vorsicht: Die blanken Marmorfelsen sind extrem glatt und es gibt kein Geländer, festes Schuhwerk ist Pflicht! Nach dem Sunset flüchten die meisten Besucher wieder Richtung Monastiraki, um in die mehr oder weniger Standard-Tavernen einzukehren.
Den Abend lässt du am besten in Psyrri ausklingen, dem Szeneviertel mit den besten Bars und dem buntesten Nachtleben Athens. Die kitschigbunte Pittaki Street ist mit ihrer Lichteranimation und den wechselnden Dekorationen ein cooles Fotomotiv und die Cocktailbars wie Noel oder The Clumsies gehören zu den besten der Stadt. Psyrri am Tag ist nett, wenn man auf Streetart, Graffiti und alternative Szene steht, aber immer noch ein wenig schmudelig.
🍽️ Restaurant-Tipps für den Abend: Wenn du ein Restaurant in Monastiraki suchst, dann das Callas Mama’s Cuisine im La Davina Hotel. Ansonsten gibt es bessere Alternativen in Psyrri, u.a. Bandiera oder Thes Greek Creative Cuisine.
💡 Fazit zum ersten Tag in Athen: Bei unserem ersten Athen-Besuch haben wir genau dieses Programm an einem Tag geschafft: Monastiraki, Anafiotika, Plaka, Philopappos, Akropolis, Areopag und Psyrri. Ohne Kind, alles zu Fuß und mehrere hundert Fotos mehr auf der Speicherkarte. Am Ende des Tages hatten wir über 20.000 Schritte auf dem Tacho und waren platt, aber glücklich. Wer es gemütlicher mag, kann den Stadtpark um den Philopappos auch auf Tag 2 schieben. Wer sich lieber von einem Guide die Geschichte hinter all den Ruinen erklären lassen möchte, bucht eine geführte Stadtführung über GetYourGuide*
Tag 2 in Athen: Museum, Shopping, Parks & Panoramen
Falls dir am zweiten Tag nicht die Füße unendlich wehtun, geht es erstmal weiter zu Fuß und du erkundest die Sehenswürdigkeiten jenseits der Altstadt. Die Route führt dich vom Akropolis-Museum über die Einkaufsstraße Ermou zum Syntagma-Platz. Hier wartet das Highlight schlechthin auf dich, die Wachablösung der Nationalgarde. Danach geht es in den Nationalgarten und weiter zum alten Olympia-Stadion und zum Nationalmuseum. Abends geht es auf einen der Stadthügel für den besten Sonnenuntergang in Athen.
→ Alle Sehenswürdigkeiten von Athen mit Öffnungszeiten und Eintrittspreisen findest du in unserem Beitrag: Athen Sehenswürdigkeiten
Vormittag: Akropolis-Museum, Hadrianstor & Olympieion
Starte den zweiten Tag mit dem Akropolis-Museum, das du dir am Vortag nach der Akropolis wahrscheinlich nicht mehr zugemutet hast. Wir haben es tatsächlich erst bei unserem dritten Athen-Besuch besichtigt, nicht weil wir Kulturbanausen sind, sondern weil draußen einfach zu viel zu erleben war. Im Nachhinein ein Fehler, denn das Museum ordnet die Eindrücke vom Athener Tempelberg perfekt ein. Hier stehen die originalen Karyatiden, Parthenon-Friese in exakter Anordnung und ein gläserner Boden gibt den Blick auf antike Ausgrabungen frei.
Das Akropolis-Museum ist klimatisiert, also auch an heißen Tagen eine willkommene Zuflucht. Dein Ticket für das Akropolis-Museum kannst du dir unkompliziert online über GetYourGuide* buchen:
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Nach dem Museumsbesuch gehst du wieder auf die Dionysiou Areopagitou und schlenderst zum östlichen Teil der Plaka für ein tolles Fotomotiv: das Hadrianstor. Der elegante Triumphbogen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. markierte einst die Grenze zwischen der alten und der neuen Stadt. Auf der einen Seite steht eingraviert „Dies ist Athen, die Stadt des Theseus“, auf der anderen „Dies ist die Stadt des Hadrian“. Das römische Relikt befindet sich zwar direkt an der stark befahrenen Nationalstraße 91, aber es ist ein echtes Athen-Highlight.
Kulturfans machen von hier einen kurzen Abstecher zum Olympieion (Eintritt ca. 6 €) direkt gegenüber, dem einstmals größten Tempel Athens mit seinen 15 verbliebenen Riesensäulen. Alle anderen schießen ein Erinnerungsfoto durch den Zaun und gehen dann wieder zurück in die Plaka, denn der Lärm der Nationalstraße ist unter der Woche unerträglich.
🍽️ Frühstücken mit Akropolis-Blick: Das Café auf dem Dach des Akropolis-Museums ist unser Insider-Tipp für eine Verschnaufpause mit sensationellem Panorama. Vielen Besuchern fehlt dafür die Zeit, umso besser für dich. Die Dachterrasse ist am Morgen besonders schön, wenn die Sonne noch tief steht und es nicht so brütend heiß ist.
Mittag: Shopping-Gassen, Syntagma-Platz & Nationalgarten
Zurück in der Plaka nimmst du die Lisikratous-Straße und erreichst die Adrianou-Gasse, die touristischste und kitschigste Einkaufsmeile von Plaka. Aber dazwischen gibt es wirklich originelle Shops wie Flâneur Souvenirs & Supplies und Thiki Greece. Weiter gen Norden kommst du in die Ermou-Straße, Athens bekannteste Einkaufsmeile. Auf dem gut einen Kilometer langen Fußweg zwischen Monastiraki und Syntagma reihen sich internationale Marken an griechische Boutiquen, und zwischen den modernen Hochhäusern stehen sogar noch historische Relikte wie die Kirche Panagia Kapnikarea (11. Jh.).

Am Ende der Ermou erreichst du den Syntagma-Platz, das politische Zentrum Athens. Die Wachablösung der Evzonen vor dem Parlamentsgebäude findet zu jeder vollen Stunde statt. Die große Zeremonie mit Militärkapelle ist sonntags um 11 Uhr, dann ist ohnehin Polykosmo (Trubel) am Syntagma und es lohnt sich den Besuch entsprechend zu timen. Die Evzonen in ihren traditionellen Uniformen mit den Pompom-Schuhen (Tsarouchia) und dem zeremoniellen Stechschritt sind ein echtes Spektakel, wir haben sie beim ersten Mal tatsächlich verpasst.
Direkt hinter dem Parlament erstreckt sich der Nationalgarten von Athen, eine grüne Oase mit schattenspendenden Bäumen, kleinen Teichen mit Schildkröten und dem wunderschönen Zappeion, dem für uns schönsten Gebäude Athens. Der Spielplatz im Nationalgarten wurde vor ein paar Jahren renoviert und ist mit seiner riesigen Matsche-Küche, verschiedenen Schaukeln und Rutschen ein alltäglicher Treffpunkt vieler Athener Familien. Am besten nimmst du dir einen To-go Freddo Cappuccino mit, denn im Park gibt es bis auf Toiletten keine gastronomischen Einrichtungen.
🍽️ Mittagessen nahe Syntagma-Platz: Exquisit und mit Traumblick auf die Akropolis empfiehlt sich das GB Roof Garden im Top-Hotel Grande Bretagne (Greek Salad für 25 €!). Bodenständiger und ebenso lecker ist das Brigante (Pizzen ab 14 €) oder das Fine Mess Smokehouse für Fleischliebhaber.
Nachmittag: Panathinaiko-Stadion & Archäologisches Museum
Warum sich entscheiden, wenn du beides schaffen kannst? Starte mit dem Panathinaiko-Stadion (Kallimarmaro), das direkt unterhalb des Zappeion am Nationalgarten liegt. Es ist das einzige komplett aus weißem Marmor erbaute Stadion der Welt, in dem 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Du kannst die steilen Ränge hinauflaufen (genialer Blick auf die Akropolis!), eine Runde auf der Bahn drehen und dich dann auf das Siegerpodest stellen. Für die Besichtigung solltest du etwa 45 bis 60 Minuten einplanen.
Danach besichtigst du das Archäologische Nationalmuseum, welches zwar etwas abseits liegt und von vielen Kurztrip-Touristen links liegen gelassen wird. Ein Fehler! Wir haben es erst beim dritten Athen-Besuch entdeckt und waren sofort begeistert: die goldene Maske des Agamemnon, mykenische Goldschätze und lebensgroße Bronzeskulpturen. Plane mindestens 2 Stunden ein. Vom Stadion nimmst du die Tram T6 ab Zappeio bis Syntagma-Platz und dann die Buslinie 5 bis zum Museum, Dauer ca. 20 Minuten.
Wer noch mehr über die Geschichte Athens und Griechenlands erfahren möchte, kann das Benaki-Museum besuchen, das sich am Nordausgang des Nationalgartens befindet. Das Museum ist klimatisiert und damit an heißen Tagen eine willkommene Zuflucht. Wem das zu viel Kultur ist oder wer kein Museumsfan ist, der geht vom Olympieion über die Plaka zurück in Richtung Altstadt und sucht stattdessen das entspannte Viertel Koukaki südlich der Akropolis auf.
🍽️ Insider-Tipps für Kaffee-Liebhaber: Im erweiterten Innenstadtbereich gibt es richtig coole Athener Szenecafés wie Ombrela Cafe Brunch Bar, Le Petit Cafe oder Chez Michel, die alle fußläufig zum Nationalgarten bzw. Stadion liegen.
Abend: Sonnenuntergang vom Lykavittos
Zum Abschluss des zweiten Tages steigst du auf den Lykavittos, den höchsten Punkt Athens (277 m). Zu Fuß ab dem Stadtteil Kolonaki brauchst du ca. 30 Minuten durch einen schattigen Pinienwald, oder du nimmst die Standseilbahn (ca. 10 € hin und zurück). Oben erwartet dich die kleine weiße Kapelle Agios Georgios und das größte 360-Grad-Panorama der Stadt. Zum Sonnenuntergang ist der Lykavittos-Hügel ein magischer Ort, jedoch auch gut besucht. Aber selbst am Tag lohnt sich ein Besuch definitiv.
Wer den Philopappos am ersten Tag ausgelassen hat oder einen ruhigeren Sonnenuntergangs-Spot sucht, geht stattdessen zum Pnyx-Hügel oder zu den Südausläufern des Philopappos. Weniger Menschen, genauso schöner Blick, und du bist näher an der Altstadt für das Abendessen. Wenn dir der Trubel in Monastiraki zu viel ist und Plaka zu spießig, dann empfehlen wir dir das Viertel Koukaki südlich der Akropolis. Die Lokale hier werden vorwiegend von Einheimischen besucht, die Atmosphäre ist entspannt und die Preise fair, ganz ohne Touristen-Aufschlag.
🍽️ Einkehrtipp am Abend in Koukaki: Fernab der Massen, unter Einheimischen und Athen-Kennern genießt du im Gargaretta Bistrot oder Sto Kentro Athens Eatery tolle kulinarische Erlebnisse. Wenn es mal was anderes sein soll, dann das Tuk Tuk Thai Street Food aufsuchen.
💡 Fazit zum zweiten Tag in Athen: Beim ersten Athen-Besuch haben wir den Lykavittos, das Stadion, das Nationalmuseum und den Nationalgarten nicht geschafft, das ging erst mit einem vollen zweiten Tag. Wer am ersten Tag noch Zeit hat, kann sogar das Akropolis-Museum besuchen. Wenn dir nur knappe zwei Tage zur Verfügung stehen, weil du erst am ersten Tag spät ankommst, musst du priorisieren: Syntagma-Wachablösung (Vormittag) und ein Sonnenuntergangs-Hügel sind unsere Top-Picks für den halben Tag, der Rest ist Bonus.
Weitere Ausflugsziele ab Athen
Wer einen dritten Tag hat oder sogar eine ganze Woche in Athen bleibt, dem eröffnen sich weitere lohnenswerte Ziele rund um die Stadt. Manche davon lassen sich in einen halben Tag quetschen, andere verdienen einen ganzen. Mit der Tram bzw. Metro erreichst du nur Piräus und einige Strände der Athener Riviera. Für die anderen Ausflugsziele musst du auf den Bus ausweichen oder einen Mietwagen für Athen leihen. Damit du weißt, was sich für dich lohnt, hier unsere ehrliche Einschätzung zu jedem Ausflugsziel:
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Ausflug nach Piräus
Die meisten Athen-Besucher kennen Piräus nur als den Hafen, von dem die Fähren zu den Inseln ablegen. Dabei hat die eigenständige Stadt mit 160.000 Einwohnern durchaus ihren Charme. Die idyllische Hafenbucht Mikrolimano im Südosten ist gesäumt von Fischtavernen und Segelbooten. An einem warmen Abend hier am Wasser zu sitzen und frischen Fisch zu essen, während die Sonne hinter Salamis untergeht, hat was von griechischer Inselidylle mitten in der Großstadt.
Direkt über dem Hafen liegt das Altstadtviertel Kastella mit pastellfarbenen Herrenhäusern und einem fantastischen Panoramablick auf den Saronischen Golf. Die wenigsten Touristen verirren sich hierher. Piräus erreichst du mit der Metro Linie 1 ab Monastiraki in ca. 25 Minuten. Wer am nächsten Tag eine Fähre nimmt, kann den Nachmittag hier verbringen und den Athen-Trip ausklingen lassen.
🟢 Piräus lohnt sich wenn: du ohnehin eine Fähre nimmst oder Lust auf frischen Fisch am Wasser hast
⚪ Piräus lohnt sich weniger wenn: du nur 2 Tage hast und die Athener Altstadt noch nicht abgehakt ist
💡 Athen vor oder nach dem Inselhopping? Beides hat seinen Reiz. Vor den Inseln ist Athen der energiegeladene Einstieg mit Kulturschock und Großstadtflair. Nach den Inseln wirkt die Stadt wie der krönende Abschluss, bei dem du nochmal alles einordnen kannst. Wir machen es meistens so: auf dem Hinweg 2 Nächte in Athen, auf dem Rückweg nochmal 1 Nacht für die Dinge, die wir beim ersten Mal verpasst haben.
Athener Riviera
Mit der Tram ab Syntagma-Platz erreichst du in ca. 40 Minuten die Athener Riviera südöstlich der Stadt. Entlang der Küste reihen sich mehrere Strände aneinander: Kalamaki Beach (nächster Strand, mit der beliebten Bolivar Beach Bar), Glyfada Beach (Sandstrand mit Bars), Voula (organisiert, ca. 5 € Eintritt) und Vouliagmeni (gehoben, kristallklares Wasser). Idylle darfst du nicht erwarten, die Küste ist zugebaut und die Hauptstraße verläuft direkt am Meer. Aber als Kontrast zum antiken Stein ist ein halber Tag am Wasser genau das Richtige.
🟢 Athener Riviera lohnt sich wenn: du im Sommer da bist und nach zwei Tagen Kultur eine Abkühlung brauchst
⚪ Athener Riviera lohnt sich weniger wenn: du echte Strandidylle suchst, dafür sind die griechischen Inseln da
Vouliagmeni-See
Ein echtes Naturjuwel nur 25 Kilometer südlich von Athen. Der Vouliagmeni-See (Limni Vouliagmenis) ist ein mineralischer Thermalsee, der das ganze Jahr über angenehme 22 bis 25 Grad hat und von einer felsigen, fast surrealen Landschaft umgeben ist. Das Wasser ist kristallklar und soll dank des hohen Mineralgehalts sogar heilende Wirkung haben.Zwar ist der Eintrittspreis mit ca. 15 € recht hoch, dafür ist es aber ein wirklich cooler Ort, der sich wie ein Spa mitten in der Natur anfühlt. Mit dem Bus 122 ab Vouliagmeni-Platz oder per Taxi erreichbar.
🟢 Vouliagmeni lohnt sich wenn: du Entspannung suchst und etwas Einzigartiges jenseits der (internationalen) Touristenpfade erleben willst
⚪ Vouliagmeni lohnt sich weniger wenn: du mit Kleinkindern unterwegs bist oder kein Badewetter ist
Ausflug zum Kap Sounion
Der Klassiker unter den Tagesausflügen ab Athen. Am Kap Sounion, etwa 70 Kilometer südöstlich der Stadt, thront der Poseidontempel hoch auf einer Klippe 60 Meter über dem Meer. Erbaut um 440 v. Chr., also fast zeitgleich mit dem Parthenon, stehen heute noch 15 der ursprünglich 34 dorischen Säulen. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Kykladen. Besonders zum Sonnenuntergang ist der Ort magisch, dann leuchten die Marmorsäulen im goldenen Licht und das Meer schimmert in allen Blautönen.
Die Fahrt entlang der Athener Riviera ist bereits ein Erlebnis. Du kannst den Ausflug zum Kap Sounion als organisierte Tour buchen (Halbtagesausflug, ideal am Nachmittag) oder mit dem KTEL-Bus ab dem Pedion tou Areos Park in ca. 2 Stunden selbst anreisen. Mit dem Mietwagen bist du flexibler und kannst unterwegs an der Küste Halt machen.
➲ Ausflug zum Kap Sounion auf GetYourGuide buchen*
🟢 Kap Sounion lohnt sich wenn: du einen halben Tag übrig hast und antike Stätten am Meer liebst
⚪ Kap Sounion lohnt sich weniger wenn: du keine 2,5 Stunden für die Fahrt investieren willst
Saronische Inseln (Aegina, Hydra, Poros)
Von Piräus aus lassen sich die Saronischen Inseln bequem als Tagestrip erkunden. Die beliebteste Variante ist die Drei-Inseln-Tour: Aegina mit dem beeindruckenden Aphaia-Tempel und den besten Pistazien Griechenlands, das autofreie Hydra mit seinem malerischen Hafen und Poros mit seinem charmanten Uhrtürmchen und den Zitronenwäldern. Die Inseln liegen so nah an Athen, dass du morgens ablegst und abends zurück bist.

Organisierte Touren ab Piräus nach Ägina & Co. kosten ca. 100 bis 130 Euro pro Person inklusive Mittagessen, Transfer und Inselstopps. Alternativ kannst du dir einzelne Fähren über unseren Partner Ferryhopper* zusammenstellen, dann bist du zeitlich flexibler. Aegina erreichst du schon in 40 Minuten mit der Schnellfähre. Wer nur eine Insel besuchen möchte: Hydra ist unser Favorit, das autofreie Flair ist einzigartig in Griechenland.
➲ Saronische Inseln Tour auf GetYourGuide buchen*
🟢 Ägina-Touren lohnen sich wenn: du Inselfeeling mit wenig Planungsaufwand willst und einen vollen Tag übrig hast
⚪ Ägina-Touren lohnen sich weniger wenn: du danach ohnehin auf die Kykladen oder andere griechische Inseln fährst
→ Alle unsere Ausflugstipps für Athen findest du in diesem Beitrag: Athen Ausflüge
Praktische Tipps für deinen Athen-Kurztrip
Hotels für 2 Nächte in Athen
Für einen Kurztrip nach Athen empfehlen wir ein Hotel in den Vierteln Plaka, Thiseio oder Koukaki. Dort bist du mitten im Geschehen, erreichst alle Athen-Highlights fußläufig und kannst somit am ersten Tag auf die Metro verzichten. Gute Mittelklasse-Hotels in Athen gibt es ab 100 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. Apartments sind meist günstiger, dann musst du dich aber selbst verpflegen. Bei der großen Auswahl an Cafés sollte das aber kein Problem darstellen. Auf Booking.com* gibt es mehr Infos zu den Unterkünften:
- 360 Degrees Hotel* in Monastiraki
- Acropolis View Hotel* in Koukaki
- Acropolis Vision* in Thiseo
- Pame House* in Psyrri
- Plaka Sofi Suite* in Plaka
Boutique-Hotels in Athen beginnen ab etwa 150 Euro, mit Akropolis-Blick ab 200 Euro. Zwischen Juli und September werden die Preise für die exklusiven Hotels doppelt so hoch. Im Hochsommer gibt es eine interessante Ausnahme: Manche Hotels sind tatsächlich günstiger, weil Athen dann im Ferienmodus ist. Die Athener gehen aufs Land und die brütend heißen Gassen sind stellenweise leer. Wenn du zwei Nächte am Wochenende bleiben willst, solltest du unbedingt im Voraus buchen, besonders in der Hauptsaison von April bis Oktober.
→ Alle unsere Hotel-Empfehlungen für Athen nach Stadtteil und Budget findest du in unserem Beitrag: Athen Hoteltipps
Metro, Bus & ATH.ENA Ticket
Am Tag 1 in Athen brauchst du keine Metro, alles ist zu Fuß erreichbar. Am Tag 2 lohnt sich ein Einzelticket (1,20 €, 90 Min. gültig) für die Fahrt zum Nationalmuseum oder du holst dir direkt ein Tagesticket für 4,10 Euro. Das ATH.ENA Ticket gilt für Metro, Bus und Tram gleichermaßen. Die Metro verkehrt alle 3 bis 5 Minuten von 05:30 bis 00:30 Uhr. Ein Ticket in der Tasche zu haben, um spontane Planänderungen umzusetzen, ist bei deinem Athen-Städtetrip definitiv empfehlenswert.
→ Alle Infos über die Metro von Athen gibt es hier: STASY Metro

Vom Flughafen in die Innenstadt
Der Flughafen Athen (ATH) liegt 35 km östlich der Innenstadt. Die schnellste Option ist die Metro Linie 3 (blau) bis Monastiraki in 40 Minuten (10 €, Gruppenticket 18 €). Der Expressbus X95 fährt rund um die Uhr zum Syntagma-Platz (5,50 €, ca. 60 Min.). Ein Taxi kostet pauschal 40 Euro tagsüber. Für einen stressfreien Start empfehlen wir einen vorab gebuchten Transfer: Privaten Flughafentransfer buchen*
Fazit: Lohnt sich ein Athen-Kurztrip für dich?
Wenn du Städtetrips magst, ist Athen sowieso ein Muss, denn keine andere europäische Hauptstadt vereint so viel Geschichte, Gastronomie und Nachtleben auf so engem Raum. Für Kulturfans ist Athen ein Paradies. Hier stehst du vor Bauwerken, die älter sind als alles, was du aus Rom oder Paris kennst. Für die fast 70 Museen von Athen reicht kein Wochenende aus. Wir haben bei unseren Athen-Städtetrips immer wieder internationale Menschen getroffen, die die Stadt schon mehrfach besucht haben.
Und selbst eingefleischte Stadtmuffel werden überrascht sein, denn die Athener Innenstadt rund um Plaka und besonders das kleine Viertel Anafiotika wirken wie ein griechisches Dorf, verkehrsberuhigt, mit engen Gassen und blühenden Innenhöfen. Es ist erstaunlich ruhig hier oben, erst wenn du genau hinhörst, bemerkst du das ständige Rauschen der Großstadt im Hintergrund.
Als Griechenland-Fan muss man Athen gesehen haben. Die Stadt ist der Schlüssel, um die griechische Kultur wirklich zu verstehen, das Bindeglied zwischen der Antike und dem modernen Griechenland, das du auf den Inseln erlebst. Und wir versprechen dir: Es wird nicht bei einem Mal bleiben. Bei jedem unserer sechs Besuche haben wir neue Ecken entdeckt und Athen hat uns jedes Mal ein Stückchen mehr begeistert.
Unsere Empfehlung für alle die Lust bekommen haben, Athen endlich kennen zu lernen: Freitagabend hin, Sonntagabend zurück und dazwischen zwei volle Tage Athen genießen. Wer Griechenland als Wochenendtrip-Ziel entdecken möchte, dem sei auch Thessaloniki ans Herz gelegt, die zweitgrößte Stadt des Landes eignet sich mindestens genauso gut für einen Kurztrip.
→ Hier findest du alle unsere Athen Beiträge: Athen Blog
FAQ zum Athen Kurztrip
Wie viele Tage brauche ich für Athen?
Minimum 2 volle Tage, ideal sind 3. Mit einem Tag schaffst du Akropolis und Altstadt, aber verpasst die Museen, den Lykavittos und die ruhigeren Viertel. Unser Tipp: Lieber 2 Nächte zu wenig als die Stadt komplett zu überspringen.
Lohnt sich Athen als Zwischenstopp vor dem Inselhopping?
Unbedingt! Athen ist das perfekte Kontrastprogramm zu den Inseln. Nach ein paar Tagen Großstadt mit antiker Geschichte, Rooftop-Bars und quirligem Stadtleben genießt du die Ruhe und das Meer auf den Kykladen umso mehr. Außerdem sparst du dir den stressigen Flughafen-zu-Hafen-Sprint am selben Tag.
Was schaffe ich an einem einzigen Tag in Athen?
Bei einem einzigen Tag konzentriere dich auf: Akropolis (vorab Ticket mit Zeitfenster buchen!), Spaziergang durch Plaka und Anafiotika, Monastiraki-Platz und abends Rooftop-Drink bei A for Athens plus Areopag zum Sonnenuntergang. Das ist machbar und gibt dir einen guten Eindruck.
Kann ich Athen komplett zu Fuß erkunden?
Für Tag 1 ja, alle Highlights der Altstadt liegen in einem Radius von ca. 2 km. Am zweiten Tag brauchst du für das Archäologische Museum einen kurzen Metro-Sprung (2 Stationen ab Monastiraki). Ansonsten ist Athen erstaunlich kompakt und gut zu Fuß erkundbar. Bequeme Schuhe sind Pflicht, einige Gassen in Plaka und der Aufstieg zum Areopag sind steil.
Athen vor oder nach dem Inselhopping?
Beides funktioniert. Vor dem Inselhopping ist Athen der kulturelle Einstieg mit Großstadtenergie. Danach der krönende Abschluss. Wir empfehlen die Kombination: 2 Nächte vorher für die Highlights, 1 Nacht am Ende für alles was du verpasst hast oder für einen entspannten letzten Abend auf einer Rooftop-Terrasse.
Was kostet ein Kurztrip nach Athen?
Für zwei Personen bei 2 Nächten rechne mit ca. 150–250 € fürs Hotel, 60–80 € für Eintritte (Akropolis, Museum, Stadion), 70–100 € für Essen und Trinken und 20–30 € für Metro-Tickets. Ein Athen-Wochenende ist für insgesamt 300–500 € pro Person machbar, je nach Hotelkategorie.
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